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Würzburg
Abschied von einem Teamplayer
Pastoralreferent Wolfgang Zecher (Dritte von rechts) ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit im Bild (von links) Johannes Reuter, Diözesanreferent der Berufsgruppe, Christine Endres, Leiterin der Abteilung Diakonische Pastoral, Gemeindereferentin Monika Oestemer, Leiterin der Fachstelle Ehrenamt in Krankenhaus und Seniorenheim, Stefan Heining, Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung, und Wolfgang Schuberth, Leiter der Abteilung Fortbildung und Begleitung.
Foto: Kerstin Schmeiser-Weiß | Pastoralreferent Wolfgang Zecher (Dritte von rechts) ist in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit im Bild (von links) Johannes Reuter, Diözesanreferent der Berufsgruppe, Christine Endres, Leiterin der Abteilung ...
Bearbeitet von Andrea Czygan
 |  aktualisiert: 02.04.2025 16:53 Uhr

Bei einer Fortbildung für Ehrenamtliche ist Pastoralreferent Wolfgang Zecher (66), Leiter der Fachstelle Ehrenamt in Krankenhaus und Seniorenheim, im Würzburger Burkardushaus in den Ruhestand verabschiedet worden. Zugleich wurde seine Nachfolgerin Gemeindereferentin Monika Oestemer begrüßt, die zum 1. März die Leitung der Fachstelle übernommen hat. Die folgenden Informationen sind einer Pressemitteilung des Bistums Würzburg entnommen.

Johannes Reuter, Diözesanreferent für die Berufsgruppe der Pastoralassistent(inn)en und Pastoralreferent(inn)en, beschrieb Zecher als "sehr profilierten und geschätzten Kollegen", der in mehr als 37 Dienstjahren "deutliche Spuren in den verschiedenen Einsatzfeldern seines Wirkens" hinterlassen habe. Mit dem Aufbau des Diakonischen Grundseminars habe er eine "Benchmark in der Qualifizierung engagierter Menschen gesetzt", die weit in die Zukunft reichen werde.

Zecher hatte seit 2016 fünf jeweils halbjährige Kurse geleitet, in denen sich insgesamt 75 Ehrenamtliche für die Seelsorge im Krankenhaus und Seniorenheim qualifizierten. Pastoralreferentin Christine Endres, Leiterin der Abteilung Diakonische Pastoral, charakterisierte Zecher als Teamplayer, der seine Aufgaben als "sinnerfüllt und lebensnotwendig" erlebt habe.

Unkompliziert und vorausschauend

Seine Nachfolgerin Oestemer beschrieb Endres als Mensch "mit einem großen Herzen, Engagement, Einsatzbereitschaft, viel Erfahrung in der Klinik und mit Ehrenamtlichen".  Zecher sei "unkompliziert, sachorientiert und vorausschauend“, sagte Wolfgang Schuberth, Leiter der Abteilung Fortbildung und Begleitung. Zecher habe das Projekt Diakonisches Grundseminar "mit viel Zukunftsorientierung und Weitsicht" entwickelt. Er habe die Zusammenarbeit mit Zecher "fachlich wie menschlich" immer sehr geschätzt, sagte Pastoralreferent Stefan Heining, Leiter der Abteilung Erwachsenenbildung.

Einige Stationen von Wolfgang Zecher: Er studierte nach dem Abitur in Bad Neustadt zunächst Physik bis zum Vordiplom und anschließend katholische Theologie in Würzburg. 1988 trat er als Pastoralassistent in den Dienst des Bistums, wo er in den Lohrer Stadtteilen Sendelbach, Steinbach und Pflochsbach auch als Pastoralreferent tätig blieb. Von 2010 bis 2022 war er Regionalaltenheimseelsorger für die Region Würzburg.

Ab 2014 wirkte er im Projekt Ethikberatung in der Altenheimseelsorge, ab 2016 auch im Projekt Ausbildung ehrenamtlicher Seelsorger/innen in Krankenhaus- und Altenheimseelsorge im Diakonischen Grundseminar mit. Seit 2022 war Zecher jeweils mit halber Stelle Leiter der Fachstelle Ehrenamt in Krankenhaus und Seniorenheim sowie als Krankenhausseelsorger am Universitätsklinikum Würzburg tätig.

 
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