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Würzburg
160 Beschäftigte von Spindler in Würzburg treten in Warnstreik
160 Beschäftigte von Spindler in Würzburg traten am Freitag in einen Warnstreik .
Foto: Toni Haaf | 160 Beschäftigte von Spindler in Würzburg traten am Freitag in einen Warnstreik .
Bearbeitet von Peter Zimmermann
 |  aktualisiert: 31.03.2025 02:32 Uhr

Am Freitag legten rund 160 Beschäftigte der Autohaus Gruppe Spindler in Würzburg die Arbeit für eine Stunde nieder und folgten damit einem Warnstreikaufruf der IG Metall. Punkt 11 Uhr standen die Werkstätten an allen Würzburger Standorten des Unternehmens still, schreibt eine Pressemitteilung der IG Metall. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verließen ihre Arbeitsplätze und versammelten sich um 11.30 Uhr zu einer Kundgebung in der Nürnberger Straße. Die Belegschaft fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, ein Weihnachtsgeld in Höhe von 1200 Euro sowie eine Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 100 Euro pro Lehrjahr.

Die Arbeitgeberseite zeigt sich bislang wenig kompromissbereit. „Es ist jetzt erforderlich, Druck zu machen“, betonte Stefan Rümmer, Betriebsbetreuer der IG Metall. „Die Kolleginnen und Kollegen brauchen mehr Geld.“ Viele Beschäftigte kritisieren, dass ihre Löhne deutlich hinter dem Flächentarifvertrag des bayerischen Kfz-Handwerks zurückbleiben. Die Stimmung beim Warnstreik war entschlossen, die Beteiligung hoch – ein klares Signal an die Geschäftsführung. Solidaritätsadressen bei der Kundgebung gab es von Yves Weinberger, dem Würzburger Brose Betriebsratsvorsitzenden, ebenso von Gürcan Erdinc, dem Betriebsratsvorsitzenden von Miwe in Arnstein.

„Wir sind stolz auf alle Kolleginnen und Kollegen, die sich heute mitgemacht haben und am Warnstreik teilgenommen haben“, erklärten Anna Lena Lang und Rolf Adam, die beiden Betriebsratsvorsitzenden bei Spindler in Würzburg. „Es ist ein klares Signal: Wir stehen weiterhin geschlossen hinter unserer Forderung.“

Die IG Metall Würzburg erwartet, dass die Arbeitgeberseite in den kommenden Verhandlungen auf die berechtigten Forderungen der Beschäftigten eingeht. Sollte es weiterhin keine Bewegung geben, sind weitere Aktionen nicht ausgeschlossen.

 
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