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Schwebheim
Zeichen der Verbundenheit: die Osterkerzen
Pfarrer Thomas Amrehn und Pfarrer Tobias Wölfel halten die Osterkerzen in der Hand, die Alexandra Göbel künstlerisch gestaltet hatte.
Foto: Erhard Scholl | Pfarrer Thomas Amrehn und Pfarrer Tobias Wölfel halten die Osterkerzen in der Hand, die Alexandra Göbel künstlerisch gestaltet hatte.
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 03.04.2025 02:38 Uhr

In einer ökumenischen Andacht tauschten die Seelsorger Pfarrer Tobias Wölfel (ev. Gemeinde Schwebheim) und Pfarrer Thomas Amrehn (Pfarreiengemeinsch. St. Raphael) die Osterkerzen für das Jahr 2025/2026 für ihre Gemeinden. Zu dieser Andacht trafen sich Gläubige aus der Pfarreiengemeinschaft St. Raphael und Gläubige der evangelischen Kirchengemeinde Schwebheim in der Auferstehungskirche in Schwebheim.

Begonnen hatte diese Übergabe vor vier Jahren: Die Osterkerze der Auferstehungskirche in Schwebheim war zerstört aufgefunden worden. Daher bot die Pfarreiengemeinschaft St. Raphael an, ihre Osterkerze der evangelischen Schwestergemeinde zur Verfügung zu stellen. Man selbst nutzte eine Osterkerze aus dem Fundus. Alexandra Göbel aus dem Ortsteam Unterspiesheim hatte die Kerzen für 2025/26, wie in den vergangenen Jahren, künstlerisch gestaltet.

"Das Licht der Osterkerze verbindet unsere beiden Gemeinden"- so Pfarrer Wölfel bei der Begrüßung. Die Osterkerze bringe Licht in die Finsternis der Welt, die "gottlos erscheint, aber nicht gottlos ist." Pfarrer Thomas Amrehn trug die Lesung aus dem Buch Josua vor. Dort wird geschildert, wie die Nachfolgegeneration im Vertrauen auf Gott das ihren Vorfahren zugesagte Land in Besitz nimmt. In der Auslegung dieses Textes stellte der Seelsorger den Bezug auf das Heilige Jahr 2025 "Pilger der Hoffnung" her. Wie das Volk Israel sind wir auch als Pilger unterwegs. Ein Zeugnis dieser Überlieferung ist das Ökumenische Glaubensbekenntnis, das beim Konzil von Nizäa (325 nach Christus) entstand. Gemeinsam bekannten die Gläubigen ihren Glauben mit den Worten dieses Glaubensbekenntnisses.

Dass auf dem "Weg der Hoffnung" auch Misserfolgen und Scheitern liegen, zeigt das Gleichnis vom Sämann, das Pfarrer Tobias Wölfel vortrug: Einen Teil der gesäten Körner, fraßen die Vögel, ein Teil verdorrte, weil das Erdreich nicht tief genug war, weitere Samen wurden von Dornen erstickt. Aber ein Teil brachte gute Frucht (vgl. Mk.4). Am Ende des Gottesdienstes tauschten die Seelsorger symbolisch die Osterkerzen - ein Zeichen von Verbundenheit über die Konfessionsgrenzen hinweg. Musikalisch begleitet wurde die Andacht von Christina Pöschel an der Orgel.

Von: Erhard Scholl (für die PG St. Raphael und die ev. Gemeinde Schwebheim)

 
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