Die Buchhandlung "Lesezeichen" in der Schönbornstraße 1 in Werneck feiert am 13. September ihr 20-jähriges Bestehen. Die bisherige Inhaberin Katharina Bötsch hat sich zum 1. März mit der Universitätsbuchhandlung Schöningh aus Würzburg einen Nachfolger gesucht. Das nahmen der Gewerbeverband Werneck und der Historische Verein Markt Werneck laut einer Pressemitteilung, der die folgenden Inhalte entnommen sind, zum Anlass, Katharina Bötsch und ihrem Team Dank, Lob und Anerkennung zu zollen.
Die Buchhandlung "Lesezeichen" öffnete im Jahr 2004 erstmals die Türen, damals noch in der Julius-Echter-Straße von Werneck. Seit 2007 befindet sich das Unternehmen in der Schönbornstraße. Regelmäßig wurden Romane, Krimis und Thriller, Sachbücher und Ratgeber sowie Bücher für Kinder und Jugendliche und dazwischen überraschende lesenswerte Bücher empfohlen.
"Sie führten ein Fachgeschäft für die intellektuelle Grundversorgung, dass sich in den beiden Jahrzehnten mit Umsicht, Sachverstand und Einfühlungsvermögen zu einer festen kulturellen Einrichtung entwickelte", sagte Peter Vanselow, Vorsitzender des Gewerbeverbandes Werneck, in einer kurzen Ansprache. Darüber hinaus brachte sich Katharina Bötsch in das örtliche kulturelle Leben ein, beispielsweise mit Literaturabenden, Lesungen, Vorlesewettbewerben und Leserallyes für Grundschüler.
"Gemeinsam mit Matthias Stretz haben Sie Vorlagen zur Beruhigung des Balthasar-Neumann-Platzes erarbeitet", ergänzte 2. Vorsitzender Heinrich König. Der Historische Verein Markt Werneck würdigte zudem die unentgeltliche Distribution seiner Werke über die Buchhandlung.
Die Ehrenamtsträger überreichten Geschenke, darunter eine limitierte Sondermedaille. Auf der Medaille sind das Jubiläumslogo "800 Jahre Werneck" sowie das Siegel von Heinrich VII. zu sehen. Katharina Bötsch blickte abschließend "dankbar in die Vergangenheit und hoffnungsvoll in die Zukunft".