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Grettstadt
Wenn es warm wird im Gesicht
Gar nicht so einfach, sich ein Glas Wasser einzuschenken, wenn man nichts sieht: Der blinde Herbert Hennlich zeigt in der Grettstädter Grundschule, wie es funktioniert. Unterstützt von seiner Frau Birgit.
Foto: Daniela Schneider | Gar nicht so einfach, sich ein Glas Wasser einzuschenken, wenn man nichts sieht: Der blinde Herbert Hennlich zeigt in der Grettstädter Grundschule, wie es funktioniert. Unterstützt von seiner Frau Birgit.
Daniela Schneider
 |  aktualisiert: 24.02.2025 02:31 Uhr

In der Grettstädter Grundschule warten am Montagmorgen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b mit ihrer Lehrerin Martina Bauer-Siegel gespannt auf Herbert Hennlich. Der 74-jährige Schweinfurter ist seit vielen Jahren blind. Als Erwachsener erkrankte er am sogenannten Röhren- oder Tunnelblick, eine fortschreitende degenerative Augenerkrankung, die sukzessive das Gesichtsfeld einschränkt. Um Kindern und Jugendlichen verständlich zu machen, wie er seinen Alltag bewältigt und Hürden überwindet, wenn einem ein so wichtiger Sinn wie das Sehen fehlt, besucht er, begleitet von seiner Frau Birgit, seit etwa 20 Jahren Schulen.

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