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Schweinfurt
Wann wilde Tierbabys wirklich Hilfe brauchen
Der kleine Vogel im Gebüsch, auf dessen Kopf noch Flaum weht, der winzige Hase im Feld, der in einer Erdmulde kauert – ein Notfall? Nicht unbedingt, sagt Susanne Zirkel.
Von der Blindschleiche über Spatzen bis hin zum Eichhörnchen – Susanne Zirkel hat schon alles groß und gesund gepflegt. Seit 30 Jahren engagiert sie sich für den Tierschutz, ist für die Wildtierauffangstation des Vogelschutzvereins aktiv. Aktuell hat sie zwei Sorgenkinder: klitzekleine Kaninchen.
Foto: Katja Beringer | Von der Blindschleiche über Spatzen bis hin zum Eichhörnchen – Susanne Zirkel hat schon alles groß und gesund gepflegt.
Katja Beringer
 |  aktualisiert: 27.04.2023 08:18 Uhr

An das Sterben hat sie sich gewöhnt, zwangsläufig. Seit 30 Jahren engagiert sich Susanne Zirkel für den Tierschutz. Und ebenso lange ist ihre Wohnung die Kinderstube unzähliger Wildtiere. Von der Blindschleiche über jede Art von Vögeln bis hin zu Eichhörnchen – oder, wie aktuell, Kaninchen. Die beiden sind winzig, und die beiden Überlebenden eines Wurfs, dessen Bau unglücklicherweise in einem Sandhaufen lag. Und einstürzte, als der Sand gebraucht wurde. Wie so oft wurden die fast Neugeborenen  zu der 54-Jährigen gebracht. Überall ist sie bekannt. Feuerwehr, Polizei, Tierheime, private Initiativen. Jeder hat ihre Nummer – und weiß, wenn jemand hilft und helfen kann, dann Susanne Zirkel.

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