
Titelfigur und Hauptperson der aktuellen Theateraufführungen – die smarte Sprachbox Alessa. Sie trägt dazu bei, dass die Weyerer Theatergruppe im Dreiakter von Beate Irmisch eine handlungsreiche und sehr unterhaltsame Komödie auf die Bühne bringt.
Ausgangspunkt: getrennter Urlaub für das Ehepaar Hoppenstedt (Dörthe Kern und Jürgen Mayerl). Von großer Bedeutung Erbtante Gieschen Spatz (Barbara Königer) und ihre Freundin Meta (Monika Glöckner), die immer wieder für Ver- und Entwicklungen sorgen. Am Schluss hat man Mitleid mit ihnen: den beiden Einbrechern Alexander Schlau (Helmut Krines) und Bubi Dümmlich (Thomas Weber), derentwegen Hauptwachmeister Heinrich (Peter Gehles) x-mal gerufen wird. Und da gibt es noch zwei wichtige Mitwirkende: Marion Königer als flokativerbundene Uschi Magerquark und Daniel Gräb als spiegeleiliebender Manfred Schüssel.
Beifall, wenn Gieschen nach vergeblichen Anrufversuchen energisch an die Türen klopfend ihren Neffen Elmar und dessen Gattin Edith ins Wohnzimmer zitiert. Und Alessa, immer in Lauerstellung auf ihren Namen, damit sie aktiv werden kann, sieht und weiß alles und kommentiert so undiplomatisch, dass mehrere Personen ihr an den Kragen möchten, so sie einen hätte.
Mit der Kinder- und Jugendaufführung eröffnete die Theatergruppe Weyer ihre Aufführungsserie der nächsten Wochenenden. Anja Burkard (Künstlername Alessa) und Peter Gehles zeichnen für das Bühnenbild und die Technik verantwortlich, Silvia und Robert Schöpke teilen sich Souffleurkasten und weitere Technik.
Von: Peter Volz (für die Theatergruppe des SC Weyer)
