
Unter dem Motto "Starke Mädchen… starke Frauen… starke Demokratie – Mitbestimmen statt zuschauen: Demokratie in die Hand nehmen!" hat das Antonia-Werr-Zentrum kürzlich einen Projekttag für seine Schülerinnen veranstaltet. Das teilt das Bistum Würzburg in einem Presseschreiben mit, dem folgende Informationen entnommen sind.
Zweimal im Jahr führt das Antonia-Werr-Zentrum themenspezifische Projekttage für seine Schülerinnen durch – einmal in zeitlicher Nähe zum Weltfrauentag im März und einmal in Gedenken an Antonia Werr, die Gründerin der Einrichtung. Anlässlich des Josefstages, der in jedem Jahr am 19. März begangen wurde, befassten sich die Mädchen und jungen Frauen dieses Mal mit den Lebens- und Zukunftsperspektiven benachteiligter Jugendlicher. In verschiedenen Workshops näherten sich die Teilnehmerinnen dem Thema kreativ an.
Auch Bischof Franz Jung war gekommen, um sich mit den rund 50 Mädchen und jungen Frauen auszutauschen und selbst aktiv am Schulaktionstag mitzuwirken. Begleitet wurde er von Christiane Holtmann, Referentin für Sozialpastoral und Engagementförderung im Diözesan-Caritasverband (DiCV), Christina Birner, Fachberaterin inklusive Kinder- und Jugendhilfe im DiCV, und Judith Wünn, Diözesanvorsitzende des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Neben der Möglichkeit, Leinwände zum Thema "Demokratie" zu gestalten, hatten sich die Lehrkräfte der Von-Pelkhoven-Schule weitere Workshops ausgedacht. So gestalteten einige ein Visionboard, auf dem sie ihre Träume, Ziele und Wünsche zu Papier brachten. Andere bedruckten Taschen mit positiv besetzten Demokratiebegriffen, nähten Mäppchen oder beschäftigten sich auf kreative Weise mit der Frauenbewegung in der Weimarer Republik. Die rund dreistündige gestalterische Schaffenszeit der Schülerinnen nutzte Bischof Jung außerdem dafür, alle Schülerinnen in ihren Workshops zu besuchen, sich mit ihnen auszutauschen und ins Gespräch zu kommen.
Wer sich am sozialen Miteinander beteiligen möchte, ist vom Bistum eingeladen, seine Ideen und Anregungen, Berichte und Erlebnisse unter www.pilgerderhoffnung.bistum-wuerzburg.de zu teilen. Dabei müsse es sich um kein großes Projekt handeln. Schon kleine Aktionen, wie etwa der seit Langem bestehende Vorsatz, ein soziales Ehrenamt zu beginnen, oder eine Jugendgruppe, die sich für das Leben im Ort engagiert, würden ein Zeichen setzen.