
Eine neue, vollautomatische Schlauchwaschanlage mit Vorweichen, Waschen, Druckprüfen, Trocknen und Wickeln besitzt jetzt die Freiwillige Feuerwehr Sennfeld. Bei der Inbetriebnahme der Maschine im Beisein von Bürgermeister Oliver Schulze demonstrierten die Feuerwehrkommandanten René Spiegel, Manuel Binkowsky und Alexander Donnert die Funktionsweise.
Während bisher die Wasserschläuche nach ihrem Einsatz auf eine Waschstraße gelegt und per Hand gereinigt werden mussten, geschieht dies jetzt maschinell, heißt es in einer Pressemitteilung. Das funktioniert so: Der Schlauch wird in die Anlage gelegt und bei 65 Grad gewaschen. Dabei wird er auf Druck geprüft, um die Dichtigkeit zu kontrollieren. Gleichzeitig erfolgt eine Vermessung. Anschließend wandert der Schlauch in den Trockengang und wird danach maschinell aufgerollt.
Etwa sieben bis zehn Minuten dauert nach Angaben der Feuerwehr ein Reinigungsvorgang, eine erhebliche Zeitersparnis, wie der Bürgermeister feststellte. Zudem spare die neue Anlage Wasser und Energie sowie "Manpower", da sie von einer Person bedient werden kann. Schulze hofft auch, damit zur weiteren Motivation der freiwilligen Truppe beizutragen.
Für die Anlage gab die Gemeinde 67.000 Euro an Anschaffungskosten aus. Außerdem wurden dafür Umbauten im Feuerwehrhaus vorgenommen. Insgesamt betrugen die gemeindlichen Ausgaben etwa 100.000 Euro.