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Schweinfurt
Rauchzeichen aus der Stadtgeschichte: "EkSPDition" führte in und unter die Burggasse 17
Einige verbaute Steine des Gewölbes könnten noch aus der Zeit der Burg stammen: Peter Hofmann zeigte den Keller der Burggasse 17.
Foto: Uwe Eichler | Einige verbaute Steine des Gewölbes könnten noch aus der Zeit der Burg stammen: Peter Hofmann zeigte den Keller der Burggasse 17.
Uwe Eichler
 |  aktualisiert: 13.12.2024 02:36 Uhr

Nur der Beiname war wirklich humanistisch, trotz aller Renaissance: Albrecht II. Alcibiades verdankte ihm einen griechischen Feldherren. Der kriegerische Markgraf von Brandenburg-Kulmbach wollte Franken für die Hohenzollern unterwerfen. Das ging schief, im Markgräflerkrieg, auf Kosten der besetzten Schweinfurter: Im Juni 1554 brannten Albrechts Gegner die Stadt nieder. Aus der Zeit des Wiederaufbaus, nach dem "Stadtverderben", stammt die ehemalige Kutschenstation in der Burggasse 17: Das historische Kleinod, entstanden ab 1563, gilt als ältestes erhaltenes Privatgebäude der Stadt. Einfach zu datieren ist das siebenmal umgebaute Bürgerhaus aber nicht. Über eine steile Treppe geht es in die Keller, die weit älter sein dürften als das Brandjahr 1554.

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