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SCHWEINFURT
Horwitz' Solo mit Faust
Ein Solostück der Extraklasse. Dominique Horwitz kommt mit „Herr Teufel Faust“ zu zwei Vorstellungen nach Schweinfurt.
Foto: Gio Loewe | Ein Solostück der Extraklasse. Dominique Horwitz kommt mit „Herr Teufel Faust“ zu zwei Vorstellungen nach Schweinfurt.
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 |  aktualisiert: 31.03.2025 02:33 Uhr

Schneller, weiter, größer. Eine Reise in die unendlichen Weiten des Goethe´schen Universums – das verspricht das Stück „Herr Teufel Faust“ von Torsten Fischer, das am Mittwoch, 9. April, um 19.30 Uhr, sowie als Schulaufführung am Donnerstag, 10. April, um 10 Uhr im Theater im Gemeindehaus zu sehen ist.

Dominique Horwitz hat das Schweinfurter Publikum schon oft be- und verzaubert. Zuletzt bei „Fräulein Julie“ in der Spielzeit 2023/24. Bei seinem Solo-Gastspiel „Herr Teufel Faust“ lässt er einen der deutschen Klassiker schlechthin auf der Bühne im Theater im Gemeindehaus auferstehen und das passenderweise kurz vor Ostern: Johann Wolfgang von Goethes „Faust I“.

In jedem Jahrhundert, in dem die sagenumwobene, über 500 Jahre alte Lebensgeschichte des Dr. Faust literarisch, darstellerisch, musikalisch und im Film interpretiert wurde, bewies sie ihre große Aktualität. Faust wäre im von tiefen Krisen gezeichneten 21. Jahrhundert wohl ebenso unglücklich wie zu seiner eigenen Zeit. Der Autor Torsten Fischer sagt über seine Bearbeitung des Goethe´schen Fausts: „Getrieben von einem unstillbaren Verlangen, möchte Faust die Grenzen von Lehre und Wissenschaft, ja seines eigenen Ichs und der Welt erweitern, Fantasie und Realität überwinden, Zeit außer Kraft setzen, Geist und Körper in einen Rausch versetzen. Er geht mit dem Teufel eine Wette ein und getrieben von Wissensdurst, Vergnügungssucht und unstillbarem Verlangen stürzt er sich in einen teuflischen Hexenritt, eine Reise in menschliche Abgründe. Schneller, weiter, größer, mehr. Wir reisen in die unendlichen Weiten des Goethe´schen Universums.“

Dominique Horwitz arbeitete mit dem Autor und Regisseur Torsten Fischer bereits im Monodrama „Ich mach ja doch was ich will“ nach Doug Wright und bei John Logans Künstlerdrama „ROT“ erfolgreich zusammen. Das Dream-Team, zu dem auch die Bühnenbildner Herbert Schäfer und Vasilis Triantafillopoulos gehören, setzte gemeinsam mit Judith Rosmair auch Strindbergs „Fräulein Julie“ um. Alle Inszenierungen waren in Schweinfurt zu sehen.

Karten im Internet unter www.theater-schweinfurt.de sowie an der Theaterkasse und im Bürgerbüro im Rathaus

 
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