zurück
Schweinfurt
Höhenflug von den Oberndorfer Wiesen bis zum Mars
Ein Flug durch die Zeit mit (von links) Museumsdirektor Wolfgang Rücknagel, AKI-Sekretärin Rosemarie Janson,  AKI-Mitglied Dieter Kütemeier, Klaus Stapf, Kulturstiftung Schweinfurt, Vereinsvorsitzender Professor August Georg Ruß sowie Oberbürgermeister Sebastian Remelé bei der Ausstellungseröffnung.
Foto: Uwe Eichler | Ein Flug durch die Zeit mit (von links) Museumsdirektor Wolfgang Rücknagel, AKI-Sekretärin Rosemarie Janson, AKI-Mitglied Dieter Kütemeier, Klaus Stapf, Kulturstiftung Schweinfurt, Vereinsvorsitzender Professor ...
Uwe Eichler
 |  aktualisiert: 31.07.2021 02:17 Uhr

Über der ehemals Freien und Reichsstadt muss ein Hauch von "Independence Day" geweht haben, am frühen Pfingstmontag, 31. Mai 1909. Wie im Science-Fiction-Film tauchte ein Ufo über Schweinfurt auf, nachts um halb vier: Es war der Zeppelin LZ5 , der die Schweinfurter mit tiefen Surren und Brummen weckte, auf Rekordfahrt vom Bodensee nach Bitterfeld: Die Reaktionen der Bevölkerungen auf das 130 Meter lange Luftschiff wurden in einer launigen Postkarte verewigt. In Niederwerrn sprachen die Leute halb scherzhaft, halb ehrfurchtsvoll vom "Heiligen Geist", der da in 200 Meter Höhe schwebte, als silbergrauer Gigant der Lüfte. Die Gaststätte "Zum Grafen Zeppelin" erinnert bis heute an das Ereignis.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar