
"Verschieden und doch eins" – unter diesem Motto lädt der Pastorale Raum (PR) Schweinfurter Mainbogen am Sonntag, 30. März, zu einem gemeinsamen Tag aller 13 Kirchturmdörfer ein. Dieser beginnt um 10 Uhr mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kirche Kreuzauffindung Grafenrheinfeld. Anschließend erwartet alle auf dem Kirchplatz eine Vielfalt an Geschmäckern, freut sich Nicole Hepp-Schmat als Laienvertretung im Pastoralen Raum. Jede der 13 Pfarreien präsentiert dabei einen kleinen kulinarischen Gruß, der für die Ortschaft speziell ist. "Lassen Sie sich überraschen", sagt Hepp-Schmat. "Genuss, Gemeinschaft, Beziehungen erzeugen oder ins Gespräch kommen – trotz aller Unterschiede wollen wir zusammenwachsen und dies auch nach außen zeigen", hebt sie hervor. Bei Regen werden die Stände in das Haus der Begegnung, Bühlstraße 36 A, verlegt.
Im PR Schweinfurter Mainbogen leben rund 15.900 Katholiken aus 13 Dörfern. Dazu gehören die Pfarreiengemeinschaften (PG) "Zu den Frankenaposteln im Maintal" mit den Gemeindeorten Bergrheinfeld, Grafenrheinfeld und Garstadt, die PG "Sankt Christophorus im Mainbogen" mit den Gemeindeorten Gochsheim, Grettstadt, Obereuerheim, Untereuerheim, Schwebheim, Sennfeld und Weyer, und die PG "Heidenfeld, Hirschfeld und Röthlein". Errichtet wurde der Pastorale Raum vor rund drei Jahren, berichtet Moderator Pfarrer Gregor Mühleck im Gespräch.
Gemeinsame Vorbereitung zu Firmung und Kommunion
Die ehrenamtlichen Gremien sind stabil und fest, freut sich der Pfarrer. Viel ist seitdem auf den Weg gebracht worden, hebt auch Nicole Hepp-Schmat hervor. Aber ohne Ehrenamtliche geht es nicht mehr. Neben Feiern in den einzelnen Dörfern wird zum Beispiel die Vorbereitung zur Kommunion oder der Firmung jetzt gemeinsam organisiert. 106 Firmlinge werden in diesem Jahr von haupt- und ehrenamtlichen Kräften betreut. In die Wege geleitet wurden außerdem Wortgottesdienste mit Kommunionspendung. Ein großes gemeinsames Projekt ist das Trauerpastorat. Die Gemeinden Grafenrheinfeld, Bergrheinfeld, Röthlein und Heidenfeld, Hirschfeld und Gochsheim gehen sogar gemeinsam auf Dettelbach-Wallfahrt.
Eine große Anzahl Gläubiger besucht zwischenzeitlich auch Gottesdienste in Nachbardörfern. Und es bilden sich selbständig Fahrgemeinschaften. Die Menschen sind mobiler geworden. Das erzeugt eine positive Atmosphäre, freut sich Mühleck. Aber das alles erfordert ein Mehr an Absprachen und Koordination für die hauptamtlichen Geistlichen mit Teampfarrer Werner Kirchner und Gregor Mühleck, Koordinator Diakon Thomas Weiss, Pfarrvikar Benjamin Schirmer und Pastoralreferentin Michaela Reid, sowie Ruhestandspfarrer Thomas Klemm.