Es ging, im weitesten Sinn, um Brunnen und Quellen, bei der letzten Gemeinderatssitzung in Schwanfeld. Da waren zunächst die Finanzquellen, die am Kembach derzeit nicht allzu üppig sprudeln, angesichts von millionenschweren Investitionen. Wie die Verwaltung zum Sitzungsverlauf mitteilte, gab es nun eine Einigung bei der Hebesatz-Satzung. 2025 soll die reformierte Grundsteuer in Kraft treten, die auf einem komplett neuen Berechnungsmodell beruht. Was zu der paradoxen Situation führt, dass Gemeinden ihre Steuersätze senken und dennoch Mehreinnahmen erzielen können – aber möglichst nicht sollen. Schwanfeld hat erst in diesem Jahr seine Hebesätze auf 450 Prozent bei der Grundsteuer A und B sowie auf 360 Prozent bei der Gewerbesteuer angehoben, nach mehreren Jahrzehnten "Abstinenz".
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