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Hoppachshof
Erst der Kanal, dann die Straße
Steffen Krapf
 |  aktualisiert: 03.04.2025 11:44 Uhr

Zur Bürgerversammlung mit Üchtelhausens Bürgermeister Johannes Grebner kamen 27 Bürgerinnen und Bürger ins Gemeindehaus nach Hoppachshof. Nach der Präsentation des Bürgermeisters zu den Entwicklungen und Zielen der Gemeinde hatten die Hoppachshöfer die Gelegenheit, ihre Fragen und Anregungen an das Gemeindeoberhaupt zu adressieren.

"Ein Gewitter reinigt die Luft", sagte Bürgermeister Grebner am Ende des Abends. Der Spruch bezog sich auf einen Disput mit einem Bürger zum Beginn der Diskussionsrunde. Der Bürger kritisierte die vermeintlich hohen Investitionen der Gemeinde in den letzten Jahren in das Projekt "Kirchberg 7" und die alte Kirchbergschule im Gemeindeteil Üchtelhausen. Im Umkehrschluss tue die Gemeinde nichts für die Vereine in Hoppachshof, behauptete der Bürger. "Ihr müsst auch mal an die Hoppicher denken", forderte er.

Bürgermeister Grebner wollte, dass der Bürger seine Behauptung, die Gemeinde investiere Unsummen in die alte Kirchbergschule in Üchtelhausen, mit Fakten untermauert. Er lobte das große ehrenamtliche Engagement des Fördervereins Kirchbergschule. Das von der Gemeinde investierte Geld in die alte Kirchbergschule fließe in das gemeindeeigene Gebäude. "Wenn wir alle etwas Verständnis füreinander haben, kommt auch keiner zu kurz", verspricht der Bürgermeister. "Und wir haben die letzten Jahre geschaut, dass auch Hoppachshof nicht zu kurz kommt." Dabei verwies er unter anderem auf die umfassende Modernisierung des Spielplatzes.

Wo akuter Bedarf ist, muss gehandelt werden

Nicht zufrieden zeigte sich ein Bürger mit den Straßenzuständen in Hoppachshof. Er verstehe die prekäre finanzielle Situation der Gemeinde, aber trotzdem sollte "das Mindeste gemacht werden" und eine Sanierung stattfinden, "bevor noch Schlimmeres passiert". Bürgermeister Grebner verwies darauf, dass der 311-Einwohner-Gemeindeteil früher oder später mit der Kanalerneuerung an der Reihe sei. "Spätestens dann hinterlassen wir ein ordentliches Bild", versichert Grebner. Dort, wo akuter Bedarf ist, müsse aber auch jetzt gehandelt werden, fügte er an.

Die Verkehrsregelung "Rechts vor Links" im Ort findet ein Hoppachshöfer "klasse". Doch er gibt zu bedenken: "Darauf bestehen kann man nicht." Wegen an mancher Stelle zu hoher Hecken, aber auch aus reiner Vorsicht, um keinen Unfall zu verursachen. Der Bürgermeister kündigte an, dass der Bauhof sich die Stellen ansieht.

 
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