
Kabarett „Götzendienst“ mit Götz Frittrang
Do., 3. April, 19.30 Uhr Dienstreise, Dienstfahrrad, Dienstaufsichtsbeschwerde. Leben ist, wenn immer einer was will und dann ist man tot. Wir erfüllen unseren Dienst, wir tun unsere Pflicht, wir erfüllen die Erwartungen. Aber ist das genug? Und wollen wir das überhaupt? Götz Frittrang wird in seinem dritten Programm „Götzendienst“ philosophisch und dient sich an, die Themen der Zeit durch seinen Blick zu filtern. Warum ist man nicht mal beim Supermarkteinkauf vor politischen Fehltritten sicher und wie positioniert man sich in globalen Konflikten, ohne einen Shitstorm zu riskieren? Wie stellen wir endlich Geschlechtergleichheit her und trägt meine Frau dann auch mal den Müll raus? Götz Frittrang ist zurück, und er blickt nach vorn. Indem er zurückblickt. Oder nach innen. Wie auch immer. Den Zeigefinger lässt er zuhause und konzentriert sich auf seine Kernkompetenz: Eskapismus in schwierigen Zeiten. Freuen kann man sich auf eine bildgewaltige Geschichtenerzählung des Meisters. Ausgezeichnetes Kabarett vom charmanten Bühnenberserker, der unter anderem mit dem Deutschen Kabarettpreis und dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis prämiert wurde. Nach „Götzseidank“ und „Götzendämmerung“ ist der „Götzendienst“ nun das dritte Programm, bei dem Götz seinen Namen „irgendwie lustig“ in den Titel bastelt.
Musikkabarett mit Clementina Culzoni
Fr., 4. April, 19.30 Uhr Sie ist genügsam. Er muss nicht perfekt sein, nur charmant, humorvoll, ernst zu nehmen, wohlhabend, spendabel, sportlich, trainiert, treu, entspannt, aktiv, romantisch, geerdet, belesen, organisiert, spontan, ordentlich, flexibel... Unermüdlich sucht Clementina in ihrem Programm „Angelschein & Gebrauchsanleitung“ nach dem Richtigen und verzweifelt nicht. Sie hat immer eine Lösung parat. Skurrilitäten und Weisheiten der 20er-, 30er-Jahre, Tucholsky, Hollaender, Culzoni, Kreisler, Benatzky, etc. Wie jede den Besten angeln und erhalten kann, erfährt man an diesem Abend voller Humor und Schauspielkunst.
Poetry-Slam #80 mit der Gastszene Halle/Leipzig
Sa., 5. April, 20 Uhr Die zwanzigste Slam-Saison 2025/2026 startet mit viel Wort, Poesie, Storys und einer emotionalen Achterbahnfahrt mitten hinein in den Frühlings-Slam. Das Publikum darf sich auf ein Line-up freuen, von dem Manger sicher ist, dass es genau das bietet, was überhaupt nur Slam bieten kann: „die Perspektive junger Gegenwartsliteratur, in einer Zeit, in der immer mehr Menschen rückwärts und rechtswärts denken.“ Hierfür ist die junge Slam-Szene Halle a. d. Saale (Sachsen-Anhalt) eingeladen (siehe Artikel auf Seite 4).
Schottische Band Real Time mit Scottish Folk
Mi., 9. April, 19.30 Uhr Die schottische Band Real Time beehrt die Disharmonie seit vielen Jahren schon mit ihren außergewöhnlichen Konzerten. Sie kommen aus den Scottish Borders und spielen eine Mischung aus traditionellen und selbstgeschriebenen Liedern und aufregender Tanzmusik. Der Frontmann Kenny Speirs spielte hier ursprünglich mit der John Wright Band. Zu ihm gesellen sich John Rafferty an der Gitarre und Andy Anderson an der Geige.
Kabarett und Comedy mit Christoph Maul
Do., 10. April, 19.30 Uhr In seinem neuen Programm „Live & Ungeprobt“ entführt der Kabarett- und Comedy-Experte Christoph Maul in die unberechenbare Welt des Lebens – und das live, so wie es eben ist: ungeprobt und voller Überraschungen. Das Leben als junger Vater ist eine Achterbahnfahrt voller unerwarteter Wendungen, und Maul bringt einen mit seinem einzigartigen Humor hautnah an die Höhen und Tiefen dieser Erfahrung heran. Dabei scheut er sich nicht, das Lachen aus den realen Momenten des Alltags zu ziehen. Doch nicht nur das Private steht im Fokus, sondern auch der Blick auf die große Bühne der Welt – von regionalen Ereignissen bis hin zu globalen politischen Entwicklungen. Maul zeigt auf, dass das, was uns oft wie ein inszeniertes Drama erscheint, tatsächlich ungeprobt und authentisch ist.
Ausverkauft: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig
Sa., 12. April, 19.30 Uhr, Kulturhalle Grafenrheinfeld Im neuen Bühnenprogramm „Wer wir werden“ von Frank-Markus Barwasser geht sein Alter Ego Erwin Pelzig der Frage nach, was die viel beschriebene „Change Fatigue“ mit uns macht: wer wir werden in einer Zeit grundlegender Veränderungen.
Tango Argentino in der Tango-Werkstatt
Di., 15. April, 19 Uhr Die Tangowerkstatt ist für alle gedacht, die den Tango Argentino entdecken möchten, gemeinsam üben, sich austauschen, verbessern oder einfach nur schnuppern wollen. Ein Treffpunkt der Tangoszene, für alle, ob Frauen, Männer oder Diverse, die sich mit Lust, Engagement, Freude und ihrer Leidenschaft dem Tango widmen.
Kabarett mit René Sydow -
„In ganzen Sätzen“
Do., 24. April, 19.30 Uhr
Es könnte einem die Sprache verschlagen: Die Alten jammern, die Jungen tweeten, die Woken gendern, die Assis prollen, die Rechte spaltet, die Linke auch. Nur die Klugen sind verstummt. Damit ist jetzt Schluss. Deutschlands sprachmächtigster Kabarettist spricht nun an und aus, was in der Sprache und Gesellschaft verschleiert, totgeschwiegen und zerredet wird. Er seziert Herrschaftssprache und Internetgebrabbel, lässt heiße Luft aus Schaumschlägern und Wichtigtuern, entlarvt Phrasendrescher und Wortverbieter. Wo andere faseln, redet er Tacheles. Wo gelabert wird, stellt er fest. Statt Blabla gibt es Gedanken. Statt Larifari: Sinn. Und wenn der Zuschauende sich fragt: „Darf man das so sagen?“, dann antwortet der Kabarettist: „Ja. Aber nur in ganzen Sätzen.“
Konzert mit dem
Ron Spielman Trio
Fr., 25. April, 19.30 Uhr
Ein Dutzend Alben hat er bereits unter eigenem Namen veröffentlicht, stets begleitet von schwärmerischen Kritiken der Fachpresse. Ehrfurchtsvoll raunen Musikerkollegen seinen Namen, loben seine Qualitäten als Songwriter und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten an der Gitarre. Ron Spielman bereist seit 20 Jahren die Musikwelt. Als Entdecker entlang der Grenzen von Rock, Pop, Blues, Jazz und Folk bleibt er bei aller Ohrwurm-Melodik kantig, immer auf dem schmalen Grat zwischen Zugänglichkeit und Tiefe wandelnd. Nach seinem hochgelobten Instrumentalalbum „Tip of My Tongue“ (2018) präsentierte der Deutsch-Amerikaner und Wahl-Berliner mit „The Rehearsal Sessions“ (2019) und „In A Nutshell - Live at Studio Wong“ (2021) zwei Live-EPs, die ihn und seine Band in Bestform zeigen und eindrucksvoll belegen, was für eine unglaubliche Energie Spielman entfalten kann. Dazu der Trademark-Sound seines Gitarrenspiels, den seine Fans so lieben.
Konzert mit Anton Mangold &
Yuxiang Zhang
So., 27. April, 17 Uhr
Der Gitarrist Yuxiang Zhang wurde im chinesischen Guangzhou geboren, studierte einige Jahre in Brüssel und ist mittlerweile in Würzburg wohnhaft. Zusammen mit dem Harfenisten Anton Mangold hat er ein abwechslungsreiches Programm aus eigener Feder erarbeitet. Weltmusik, impressionistische Klänge und Jazz gehen fließend ineinander.
JAM - Jazz am Main für
ZuHörende und Spielende
Di., 29. April, 19.30 Uhr
Hier treffen sich die Schweinfurter Jazz-Hörer und die Jazz-Musiker. Dabei wird in lockerer Atmosphäre gespielt und auch der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz. Eintritt frei.
Comedy Lounge mit
Christoph Maul
Mi., 30. April, 19.30 Uhr
Das Erfolgskonzept der Comedy Lounge geht weiter. Jeden Monat freut sich Moderator Christoph Maul auf eine abwechslungsreiche und hochklassige Auswahl an Gästen. Wie immer treffen Newcomer auf etablierte Größen. Profis, die die Höhepunkte aus ihren Programmen spielen oder auch einmal neues Material vor Publikum testen. Aber auch neue Künstler, die ihre ersten Schritte gehen. Jede Comedy Lounge ist anders, aber garantiert immer überraschend, etwas verrückt aber garantiert höchst unterhaltsam und voller Spaß und guter Laune.
Karten und weitere Informationen unter www.disharmonie.de.