zurück
Schweinfurt
Die weibliche Perspektive fehlt
Bearbeitet von Peter Zimmermann
 |  aktualisiert: 29.03.2025 02:33 Uhr

Die Vorsitzende der Verdi Frauen Schweinfurt, Kathi Petersen, betonte beim traditionellen Frauenfrühstück die erheblichen Geschlechterunterschiede in Bayern. Besonders die Lohnlücke sei größer als im Bundesdurchschnitt, was sich im späteren Equal Pay Day in Bayern widerspiegele, schreibt eine Pressemitteilung der Gewerkschaft, der die nachfolgenden Informationen entnommen sind.

Petersen kritisierte die fehlende Gleichstellung in vielen Lebensbereichen und forderte mehr gendergerechte Medizin, da Frauen bei Herzinfarkten oft falsch diagnostiziert würden. Beim Frühstück diskutierten die Teilnehmerinnen über den Mangel an weiblicher Perspektive in vielen Bereichen, wie der Sicherheit, wo Fahrzeuge überwiegend mit männlichen Dummys getestet werden. Eine Studie des ACE zeigte ein höheres Verletzungsrisiko für Frauen.

Marietta Eder, Geschäftsführerin von Verdi Schweinfurt, hob hervor, dass auch Haushalte auf kommunaler, Landes- und Bundesebene nicht neutral seien und forderte gender budgeting. Sie betonte, dass auch neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) gesetzliche Regelungen für mehr Gleichstellung benötigen. Entwicklungen, die traditionelle Rollenbilder fördern, sollten nicht von Algorithmen unterstützt werden. Die Verdi Frauen appellieren an alle, sich für Veränderungen einzusetzen, um mehr Gleichstellung zu erreichen.

 
Themen & Autoren / Autorinnen
Schweinfurt
Auto Club Europa
Frauen
Kathi Petersen
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden Jetzt registrieren

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits von 50 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen
Kommentare
Aktuellste
Älteste
Top