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SCHWEINFURT
Die andere Weihnachtsgeschichte: Wo bleibt die Hoffnung?
Die Weihnachtsgeschichte: Neu gesehen und gelesen mit den Augen von Flüchtlingen, Asylanten und Katastrophenopfern
Wer gibt ihm Hoffnung? Ein syrischer Junge in einem Flüchtlingscamp. Symbol für alle Menschen, die auf der Flucht sind, leiden, verzweifelt sind.
Foto: dpa | Wer gibt ihm Hoffnung? Ein syrischer Junge in einem Flüchtlingscamp. Symbol für alle Menschen, die auf der Flucht sind, leiden, verzweifelt sind.
Redaktion
 |  aktualisiert: 23.12.2013 17:37 Uhr

Die Weihnachtsgeschichte wird in diesen Tagen oft erzählt und nachgespielt, meist mit einem Hauch besinnlicher, anrührender Nostalgie. Herbergsuche, Kindermord, Flucht verlieren auf diese Weise nicht nur ihre eigentliche Dramatik und ihre biblische Aussage. Sie nehmen den damit verbundenen menschlichen Schrecken und Verzweiflung ihre leidvolle Bedeutung. Es ist an der Zeit, die Weihnachtsgeschichte mit den schrecklichen Erfahrungen der Flüchtlinge vor den europäischen Grenzen und den aus Syrien und anderswo Vertriebenen zu deuten. Die ganze Dramatik der heiligen Nacht muss beispielsweise mit den Augen von Menschen gelesen werden, die vor Lampedusa gescheitert sind.

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