zurück
OBERWERRN
CO-Warngerät war ein Jahr defekt
CO-Warngerät war ein Jahr defekt
Stefan Sauer
Stefan Sauer
 |  aktualisiert: 01.06.2014 17:04 Uhr

Die polizeilichen Ermittlungen sind abgeschlossen, die Akten liegen nun bei der Staatsanwaltschaft. Diese muss nun entscheiden, wie der Kohlenmonoxid-Unfall vom 8. November letzten Jahres, bei dem Dutzende Personen verletzt wurden, rechtlich zu würdigen ist. Diese ermittelt gegen die beiden Betreiber der Anlage und den Rennleiter wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, wie Oberstaatsanwalt Axel Weihprecht auf Anfrage dieser Zeitung mitteilt.

„Gefährliche Körperverletzung“ – dieser Verdacht ist nicht ohne – insbesondere angesichts der Zahl der Verletzten und der Umstände des Unfalls. Monatelang hat die Wasserschutzpolizei Schweinfurt ermittelt, Zeugen aufgesucht und befragt, genauso wie die Anlagenbetreiber. Das Ergebnis: Aufgrund eines Sachverständigengutachtens „besteht der Verdacht, dass die Kartbahn zum Zeitpunkt des Vorfalls am 8. November 2013 bereits mehr als ein Jahr lang ohne funktionsfähiges Kohlenmonoxid-Warngerät betrieben wurde“, so der Oberstaatsanwalt.

Immer informiert sein und
14 TAGE GRATIS testen
  • Alle Artikel in der App lesen
  • Bilderserien aus Mainfranken
  • Nur 9,99€/Monat nach der Testphase
  • Jederzeit monatlich kündbar