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Augustinum: Liebeserklärung an die Freundschaft
Vocalensemble Canto Chiaro       -  Werke großer Meister des 17. Jahrhunderts erklingen mit dem Vokalensemble Canta Chiaro.
Foto: Patty Varasano | Werke großer Meister des 17. Jahrhunderts erklingen mit dem Vokalensemble Canta Chiaro.
Bearbeitet von Kirsten Mittelsteiner
 |  aktualisiert: 31.03.2025 02:33 Uhr
Präludio: Studierendenkonzert der Hochschule für Musik

Do., 3. April, 19 Uhr, Augustinussaal, Eintritt frei Die Familie Mendelssohn war Anfang des 19. Jahrhunderts eine Bankiersfamilie. Aber die Kinder wiesen größtes musikalisches Talent auf: Der mittlere Sohn, Felix, sollte zu einem der bekanntesten deutschen Komponisten der Romantik werden. Sein „Klaviertrio Op. 49 d-Moll“ gilt als Blaupause für die aufkommenden Klaviertrios dieser Zeit. Seine ältere Schwester Fanny war ebenfalls Komponistin, Dirigentin und Pianistin. Ihr war durch die gesellschaftlichen Zwänge ihrer Zeit eine öffentliche Karriere untersagt, aber trotzdem schuf sie zeitlebens ein umfassendes Werk, darunter das „Klaviertrio Op. 11 in d-Moll“, welches von ihrem Ehemann Wilhelm Hensel posthum veröffentlicht wurde. Das Studierendenkonzert der Hochschule für Musik Würzburg findet mit Natsumi Hirose (Geige), Mikiyasu Furumiya (Kontrabass) und Mei Ishihara (Klavier) unter dem Titel „Klangwerdung“ statt. Präludio ist eine in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Würzburg gestaltete kostenfreie Konzertreihe, mit der junge Studierende und Ensembles unterstützt und gefördert werden sollen.

Lesezeichen: Marianne Jauernig-Revier liest aus „Einer fehlt“

Di., 8. April, 16 Uhr, Musikzimmer Flur 6, Eintritt frei In den 70er-Jahren haben sich drei junge Männer auf einer Italienreise kennengelernt und sind seither engste Freunde. Doch jetzt sind sie beunruhigt, ihr alter Freund Georg aus Wien hat seine Frau verloren – nun wird er vermisst, und nicht einmal seine Tochter weiß, wo er steckt. Unverzüglich machen sich seine Freunde aus Deutschland auf, um ihn zu suchen. Ihr Weg führt sie nicht nur tief in die gemeinsame Vergangenheit, sondern auch weit hinunter bis nach Ligurien, wo sie Georg vermuten. Der Roman von Thommie Bayer ist eine Liebeserklärung an die Freundschaft, die Widrigkeiten trotzt und auch Konflikte aushält. Ein wichtiges Thema, leicht erzählt.

MultivisIon: Im Herzen Asiens – Seidenstraße und Zentralasien

Mi., 9. April, 17 Uhr, Augustinussaal, Eintritt: 10 Euro, intern: 8 Euro Der Reisejournalist, Fotograf und Buchautor Robert Neu macht sich auf die Suche nach der Seele der Seidenstraße. Seine Multivisions-Show mit dem Titel „Der Weg ist die Oase“ dreht sich um die Seidenstraße und Zentralasien. Es geht durch Kirgistan, Usbekistan, Kasachstan und Tadjikistan. 16 Monate lebt und reist er mit seiner Frau Natascha vor Ort. Natascha stammt aus Sibirien, durch die gemeinsame Sprache Russisch können die beiden wunderbar hautnahen Kontakt zu den Menschen vor Ort aufnehmen. In der Live-Multivision kommen Nomaden, Viehhirten, aber auch Großstadtmenschen zu Wort. Immer wieder faszinieren die wunderschöne Natur und atemberaubende Landschaften. Auf den Pfaden von Marco Polo geht es ins Pamir-Gebirge, zu Reiterfestspielen in Kirgistan und zu den sagenumwobenen Städten der Seidenstraße: Samarkand, Buchara und Chiwa.

Passionskonzert mit dem Vocalensemble Canto Chiaro

Di., 15. April, 19 Uhr, Augustinussaal, Eintritt: 15 Euro, intern: 10 Euro Das Ensemble Canto Chiaro widmet sich in seinem Passionskonzert unter dem Titel „Vom Leben und vom Sterben“ den existenziellen Gegensätzen von Leben und Tod. Passend zur Passionszeit erklingen Werke großer Meister des 17. Jahrhunderts – einer Epoche, in der die Auseinandersetzung mit dem Tod eine tiefere und unmittelbare Präsenz im Leben hatte als in unserer heutigen Zeit. Unter dem Titel „Vom Leben und vom Sterben…“ erklingen verschiedene, vor allem geistliche Werke. Dabei kommt auch immer wieder die Sehnsucht nach dem ewigen Leben und das Vertrauen auf Gottes Erlösung zum Vorschein. Komponisten wie Heinrich Schütz, Johann Christoph Bach oder Johann Hermann Schein wussten diese Thematik auf besonders innige und berührende Art und Weise zu vertonen. Die jungen Musikerinnen und Musiker bieten diese Musik mit differenzierter Interpretation und Liebe zum Detail dar. Dabei strahlt die Musik vergangener Zeiten bis ins Hier und Jetzt. Unter dem Namen Canto Chiaro haben sich die Sängerinnen Mechtild Söffler (Sopran), Kea Niedoba (Alt) und die Sänger Marcel Hubner (Tenor), Lorenz Schober (Bariton), Simon Kuhn (Bass) sowie Organist Philipp Steigerwald zusammengefunden, um sich historisch informiert und mit immer neuen Ideen der sogenannten Alten Musik zu widmen. In verschiedenen Konzertprogrammen arbeiten sie immer wieder mit verschiedenen historischen Instrumenten zusammen und formen so abwechslungsreiche und individuelle Konzerte.

Karten gibt es in der Buchhandlung Collibri und an der Abendkasse. Weitere Informationen unter www.augustinum.de

 
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