Vor kurzem fand für die gesamte Werner-von-Siemens-Realschule ein Mobbingpräventionsseminar mit dem Referenten Carsten Stahl statt. Dieser setzt sich mit seiner Initiative "Camp Stahl" gegen Mobbing, Gewalt und Vorurteile ein.
Schon bei der Begrüßung verdeutlichte er den Schülerinnen und Schülern, dass dies kein gewöhnlicher Vortrag werden würde: "Wenn ihr nachher hinausgeht, seid ihr nicht mehr die gleichen, die ihr jetzt seid."
Während der Veranstaltung betonte der Referent die Gefahr von Online-Plattformen wie TikTok und Instagram, auf welchen Mobbing oft anonym stattfindet. Zudem warnte Carsten Stahl vor dem Mitläufertum, das viele aus Angst, selbst das nächste Opfer zu werden, zum Schweigen bringt. Er forderte die Kinder und Jugendlichen auf - online sowie offline - Zivilcourage zu zeigen und nicht wegzusehen.
Doch Stahl machte auch deutlich: "Mobbing kann ich nicht allein aus der Schule verjagen, das müssen wir gemeinsam tun". Seine Botschaft war eindeutig: Jeder Einzelne trägt Verantwortung, sei es in der Schule, in den sozialen Medien oder im privaten Umfeld.
Ein besonderes Highlight des Seminars war die Ernennung der Werner-von-Siemens-Realschule zur "Stoppt Mobbing"-Schule durch Carsten Stahl. Diese Auszeichnung soll nicht nur ein Symbol sein, sondern der gesamten Schulfamilie zeigen, dass an der Schule aktiv gegen Mobbing vorgegangen wird. Er ermutigte die Schülerinnen und Schüler, sich gegenseitig zu unterstützen. Zum Ende des Seminars fasste Carsten Stahl noch einmal seine zentrale Botschaft zusammen: "Achtet auf eure Worte, achtet auf eure Taten".
Die Veranstaltung war ein kraftvoller Appell gegen Mobbing und für ein respektvolles Miteinander. Carsten Stahl hat den Schülerinnen und Schülern gezeigt, was gemeinsam bewegt werden kann und dass es auf jeden Einzelnen ankommt. Ein besonderer Dank für die finanzielle Unterstützung gilt dem Förderverein der Werner-von-Siemens-Realschule sowie dem Lions Club Bad Neustadt, durch deren Engagement die Schulfamilie von dieser wertvollen Veranstaltung profitieren konnte.
Von: Luisa Dietz (Schulsozialpädagogin)