
Die Frühjahrsvollversammlung des Kreisjugendrings (KJR) Rhön-Grabfeld fand turnusmäßig im März statt. Die Vorsitzende Tina Vierheilig lud in die Festhalle nach Heustreu ein. Von 45 möglichen Delegierten waren 27 anwesend. Diese und folgende Informationen wurden einer Pressemitteilung entnommen.
Politische Bildungsarbeit soll künftig im Fokus stehen
Vierheilig sagte, dass die U18-Wahlen in Bayern, an denen über 52.000 junge Menschen teilnahmen, wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit und Sicherheit in Europa für die Jugend verdeutlichen und von welchen Parteien sie sich ernst genommen fühlen. Die Ergebnisse der U18-Wahlen sind zwar nicht repräsentativ, geben aber einen Einblick in das Meinungsbild der jungen Generation. Sie betont, dass die demokratische und politische Bildungsarbeit zukünftig im Fokus stehen muss, um die Lebenswelt junger Menschen zu verstehen und sie für die Demokratie und zukünftige Wahlen zu begeistern.
Die Beisitzer Felix Fröhner und Julia Bergmann stellen den Jahresbericht des Kreisjugendringes vor. Wie in den vergangenen Jahren konnten zahlreiche Jugendleiterschulungen angeboten werden. Darunter sind die größten Schulungsformate, der „Kräsch-Kurs“ und die online Schulungsreihe „ReFräsch“, die mit weiteren Kooperationspartnern vor Ort durchgeführt wurden. Über das Demokratiebudget konnte der KJR auch jugendpolitische Aktionen für Kinder und Jugendliche anbieten, zum Beispiel Demokratieworkshops oder der Demokratie-Slam.
Bewährte Mannschaft für die Vorsitzende Vierheilig
Im Anschluss daran informierte Mina Friedlein über die Aufgaben der kommunalen Jugendpflege, die dem KJR vom Jugendamt übertragen wurden, wie die Beratung der Gemeinden bei der Jugendarbeit und Vernetzungstreffen für Jugendbeauftragte.
Die Jahresrechnung für 2024 wurde nach Vorstellung von Geschäftsführerin Mona Voll und dem Verlesen des Kassenprüfvermerks durch Vierheilig von den Delegierten festgestellt. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde dieser aufgelöst. Vierheilig bedankte sich für die Arbeit der vergangene zwei Jahre und freut sich, dass die Mehrheit sich wieder zur Wahl stellte. Verabschiedet wurde Raphael Angermüller, der aus Zeitgründen nicht mehr für das Vorstandsamt kandidieren möchte.
Maximilian Pfister bleibt der Stellvertreter
Vierheilig (Jugendclub „Altes Pfarrhaus“ Unsleben) wurde wieder zur Vorsitzenden gewählt. Maximilian Pfister (DPSG) bleibt der stellvertretende Vorsitzende. Beisitzerinnen und Beisitzer sind Paul Rokitta (ohne Delegation), Felix Fröhner (Evangelische Jugend), Julia Bergmann (Jugendrotkreuz), Michael Werner (Kreisjugendfeuerwehr) und Leonie Bender (Jugendrotkreuz), die als neues Mitglied den Vorstand unterstützt.
Kassenprüfer sind Michael Söder und Lena Cabut, unterstützt von Marion Rathgeber. Johann Böhm und Thomas Bruckmüller wurden als Einzelpersönlichkeiten berufen.
Grußworte sprachen: der stellvertretende Landrat Josef Demar, Christof Herbert (CSU), Frank Helmerich (Freie Wähler), Camen Kronester (Bündnis 90/Die Grünen), René van Eckert (SPD), Helga Stockheimer-Fries (Jugendamtsleitung), Johann Böhm (Einzelpersönlichkeit KJR) und Bürgermeister Ansgar Zimmer.