
Derzeit führen die Universität Würzburg und das Biodiversitätszentrum Rhön das Forschungsprojekt „Summende Dörfer“ unter Beteiligung der Öffentlichkeit durch. 20 Dörfer im Raum Main-Rhön wurden dabei motiviert, möglichst viele Maßnahmen zur Förderung von Wildbienen umzusetzen. Für das Gelingen des Forschungsprojekts müssen die Forschenden jetzt wissen, wie viel neuer Lebensraum durch die Initiativen in den jeweiligen Dörfern entstanden ist.
Ob Privatpersonen, Vereine, Schulen, Kitas oder kommunale Bauhöfe – alle, die im Rahmen des Projekts „Summende Dörfer“ wildbienenfördernde Maßnahmen umgesetzt haben, sind deshalb dazu aufgerufen, dies bei der Universität Würzburg zu melden. Privatgartenbesitzer können sich mit der Meldung ihrer wildbienenfreundlichen Umgestaltung auch für die Auszeichnung „Summender Garten“ bewerben. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, werden jedoch auch jene um Rückmeldung gebeten, die Maßnahmen umgesetzt haben, sich aber nicht für die Gartenplakette bewerben möchten. „Die Informationen fließen in die Forschung ein und sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts“, so die Projektleiterin Dr. Fabienne Maihoff von der Universität Würzburg.
Aufgrund der teils frostigen Temperaturen im März wird die Rückmeldefrist bis 30. April verlängert. Dazu sollen die Rückmeldeformulare unter www.link2.bayern/summendedoerfer genutzt werden.