
Vor einiger Zeit machten sich 124 Schülerinnen und Schüler der Edmund-Grom-Grund- und Mittelschule auf, um im Sinne des Umweltschutzes in und um Hohenroth herum Unrat und Kleinmüll zu sammeln. Organisiert wurde die Aufräumaktion maßgeblich von Sabine Diemer, der Sozialpädagogin der Praxisklasse der Edmund-Grom-Schule und in Zusammenarbeit mit Jürgen Kircher, der ehrenamtlich im Landkreis für den Naturschutz tätig ist. Außerdem engagierte sich die Bauhofgemeinschaft BauGe Brend-Saale in Sachen Logistik und Entsorgung.
Mit unterwegs waren neben der Praxisklasse, die vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, die Schülerinnen und Schüler der 5. Jahrgangsstufe sowie die 2. und 3. Klassen mit ihren jeweiligen Klassenlehrern. "Ich war erstaunt, wie viel Müll auf dieser Welt liegt", resümierte der 15-jährige Justin am Ende eines arbeitsreichen Tages. Und hier wurde so manche Überraschung gefunden: neben Ölkanistern, Gartenscheren oder Autofelgen lagen auch landwirtschaftliche Geräte, Marmeladengläser, Blumentöpfe und sogar Markenschuhe vor allem in den Büschen und Hecken.
Hört man sich am Ende das Fazit der Kinder und Jugendlichen an, haben sich die Anstrengungen auf jeden Fall gelohnt. Schließlich waren sich alle einig: Es war gut gemeinsam an der frischen Luft in der Natur und für den Naturschutz unterwegs zu sein.
Ein großes Dankeschön an die fleißigen Schülerinnen und Schüler sprachen nach der Sammelaktion der 2. Bürgermeister von Hohenroth, Erwin Kruczek, sowie der 3. Bürgermeister, Christof Herbert, aus, die extra in die Schule gekommen sind, um sich bei den Helfern zu bedanken. "Mit der aktiven Teilnahme am Ramadama erfahren unsere Schüler direkt, was nachhaltiges Handeln bedeutet und warum Müllvermeidung so wichtig ist.", so Rektor Benjamin Weber.
Von: Sandra Herleth, für die Edmund-Grom-Grund- und Mittelschule Hohenroth