
Wenn Lorenz Hahn, der Besitzer der Stadtsaal Lichtspiele in Bad Königshofen, in seinem privaten Filmarchiv stöbert, stößt er unweigerlich auf ein kleines, grünes Filmvorführgerät. "Das hat unser Vater Alfons, mir und meinem Bruder Heribert einmal zu Weihnachten geschenkt." Damit legte er den Grundstein für den Fortbestand seines Kinos, dessen Geschichte 1947 in Königshofen begann. Damals hatte Alfons Hahn das Gebäude gepachtet, das 1935 vom Reichsarbeitsdienst zur Unterbringung einer Großküche mit Speisesaal errichtet worden war. Die große Halle nutzte Alfons Hahn nicht nur für Filmvorführungen, sondern vielerlei Veranstaltungen. Drei große Projektoren hatte er aus Armeebeständen erworben. Damals waren Alfons Hahn und seine Frau Bärbel auch in den verschiedenen Ortschaften des Grabfeldes mit ihrem "Wanderkino" unterwegs.
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