Um für Wanderer noch attraktiver zu werden, wurde die Extratour Milseburg in der vergangenen Woche umgelegt und neu gestaltet. Dabei wurden in einer konzentrierten Aktion die veralteten Beschilderungen entfernt und die Wegführung auf einer weitgehend neuen Route ausgeschildert.
Der Naturpark Hessische Rhön und der Rhönklub wollen mit diesem Schritt die lokalen Sehenswürdigkeiten rund um die Milseburg besser erschließen. So ist unter anderem geplant gastronomische Betriebe direkt an die Route anzubinden. Auch der Gipfel der Milseburg – mit Wanderhütte, Kapelle und Kreuzigungsgruppe – der bislang nicht in die eigentliche Route mit einbezogen war, wird durch die neue Wegführung der Extratour zukünftig gezielt angelaufen. Erlebbar für Wanderer ist so auch die besonders unter Schutz stehende Kernzone Milseburg im Biosphärenreservat Rhön. Neu ist auch die Anbindung der Maulkuppe an den Weg.
Bisher einer der Schwierigsten
Bisher galt der Rundweg als einer der schwierigsten der 25 Rhöner Extratouren. Durch eine Reduzierung der Streckenlänge im Zuge der Neugestaltung um etwa sieben Kilometer – künftig ist er nur noch 10,6 Kilometer lang – wird der Schwierigkeitsgrad etwas abgemildert. Anspruchsvoll und besonders erlebnisreich soll die Extratour aber weiterhin für alle Wanderer bleiben, heißt es in einer Mitteilung des Naturparks.