Die Bundeswehr führt eine Großübung im Zeitraum vom 24. April bis einschließlich 28. Mai durch. Der räumliche Schwerpunkt liegt hauptsächlich im Bereich des Truppenübungsplatzgeländes Wildflecken, der Landkreis Rhön-Grabfeld könnte aber auch in den Gemeindebereichen von Bischofsheim und Sandberg betroffen sein, teilte das Landratsamt mit.
Das Manöver ist mit einer Truppenstärke von ca. 250 Soldaten und 47 Fahrzeugen angesetzt, die Sperrung von Verkehrswegen ist nicht beabsichtigt, könnte im oben genannten Raum vereinzelt jedoch zu kleineren Beeinträchtigungen führen. Bei der auch nachts stattfindenden Gefechtsübung werden neben der Verwendung von Signal- und Manövermunition auch vereinzelt Luftfahrzeuge eingesetzt. Der Bevölkerung wird daher nahegelegt, sich von der Truppe fernzuhalten.
Auf mögliche Gefahren, die von liegengebliebenen militärischen Sprengmitteln und dergleichen ausgehen, wird ausdrücklich hingewiesen. Jeder Munitionsfund etc. ist sofort der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Schäden im Rahmen des Manövers sind bei der zuständigen Gemeinde anzumelden, sofern sie nicht bereits durch die Einheiten der Bundeswehr oder den örtlichen Übungsleiter abgegolten worden sind.