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GROSSEIBSTADT
Als das große Feuer kam und Großeibstadt fast vernichtete
Blick aus der Vogelperspektive auf Großeibstadt. Nach dem Brand 1616 blieben lediglich Pfarr- und Schulhaus, sowie die Kirche, die auf einer Anhöhe liegen, stehen.
Foto: Andrea Friedrich | Blick aus der Vogelperspektive auf Großeibstadt. Nach dem Brand 1616 blieben lediglich Pfarr- und Schulhaus, sowie die Kirche, die auf einer Anhöhe liegen, stehen.
Hanns Friedrich
Hanns Friedrich
 |  aktualisiert: 15.09.2016 03:27 Uhr

Der 5. Juli 1616 war für Großeibstadt ein schicksalsschwerer Tag. Ein Feuer legte das Dorf in Schutt und Asche. In den Gemeindeunterlagen und der Pfarrchronik ist vom damaligen Pfarrer Augustin Röhrig niedergeschrieben: „War dieser Brand so geschwind und schrecklich, dass innerhalb zwoer Stunden das ganze Dorf in die Aschen gelegt, nur allein Kirche, Pfarr- und Schulhaus und sonsten noch zwölf Wohnhäuser, acht Scheunen und fünf Stallungen sind von diesem Brande verblieben“. Fürstbischof Julius Echter steuerte 3000 Gulden der Gemeinde zu, die zinslos abgetragen werden sollten.

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