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Tauberbischofsheim
Gesprächsaustausch zwischen Wolfgang Reinhart und dem Finanzamt Tauberbischofsheim
Aktuelle Aufgabenbereiche, Bilanzen und die Grundsteuerreform standen im Mittelpunkt eines Gesprächsaustausches in Tauberbischofsheim zwischen Wolfgang Reinhart (rechts) und dem Leiter der Finanzbehörde im Main-Tauber-Kreis Simon Veser sowie dessen Stellvertreterin Simone Spatzier.
Foto: Peter D. Wagner | Aktuelle Aufgabenbereiche, Bilanzen und die Grundsteuerreform standen im Mittelpunkt eines Gesprächsaustausches in Tauberbischofsheim zwischen Wolfgang Reinhart (rechts) und dem Leiter der Finanzbehörde im ...
Bearbeitet von Marius Flegler
 |  aktualisiert: 28.03.2025 02:40 Uhr

Sowohl aktuelle Aufgabenbereiche und Bilanzen als auch die Grundsteuerreform standen im Mittelpunkt eines Gesprächsaustausches zwischen dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Reinhart und dem Vorsteher des Finanzamts Tauberbischofsheim, Simon Veser, der stellvertretenden Behördenleiterin Simone Spatzier sowie den Sachgebietsleiterinnen und -leitern. Das teilt das Abgeordnetenbüro von Wolfgang Reinhart in einem Presseschreiben mit, dem folgende Informationen entnommen sind.

Aktuell zähle der Gesamtpersonalstand des Finanzamts 213 Beschäftigte, davon 84 Teilzeitkräfte. Etwa zwei Drittel der Bediensteten haben in Tauberbischofsheim und ein Drittel in Bad Mergentheim ihren Arbeitsort, berichteten Veser und Spatzier.

Der regionale Zuständigkeitsbereich sei nicht nur auf den Main-Tauber-Kreis beschränkt, sondern erstrecke sich in einigen Sachressorts weit darüber hinaus bis zum Beispiel in den Raum Stuttgart wie etwa bei den Veranlagungen zur Erbschafts- und Schenkungssteuer. Das jährliche Steueraufkommen beim hiesigen Finanzamt bezifferte er auf rund 1,1 Milliarden Euro. Als größte Einzelposten nannte Veser die Lohnsteuer mit über 300 Millionen, die Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie die Umsatzsteuer mit jeweils rund 250 Millionen und die Einkommensteuer mit etwa 120 Millionen Euro.

Eine besondere Herausforderung sei die neue Grundsteuerreform gewesen, wegen der ein massiver Anstieg der Rechtsbehelfe oder Klagen von etwa 4000 im Jahr 2022 auf 21.000 im Jahr 2023 und immer noch 13.500 im Jahr 2024 zu verzeichnen war. "Bedingt durch vermehrte Altersabgänge bleibt der Ausbildungsbedarf konstant hoch", konstatierte Veser. Momentan habe man 29 Auszubildende für den mittleren oder den gehobenen Dienst. Um ausreichend Nachwuchskräfte zu generieren, präsentiere man sich fortlaufend auch auf Ausbildungsmessen, wie etwa in Tauberbischofsheim, Lauda-Königshofen, Bad Mergentheim oder Niederstetten.

 
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