Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg erinnern an das 500. Jubiläum des Bauernkriegs: Im Residenzschloss Mergentheim hält Prof. Dr. Helmut Flachenecker am Sonntag, 6. April, einen Vortrag zu dem Konflikt. Unter dem Titel "Waren die Mergentheimer besonders negativ gegen den Deutschen Orden eingestellt?" lernen die Gäste neue Seiten des Aufstands kennen. Am selben Tag öffnet die Tafelschau "1525. Der Deutsche Orden im Bauernkrieg", die dann für drei Wochen im Residenzschloss zu sehen ist. Die Ausstellung der Forschungsstelle Deutscher Orden an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte, beleuchtet darin die Ursachen des "Bauernkriegs" und dessen Auswirkungen.
Der sogenannte Bauernkrieg zählt zu den zentralen Ereignissen der Reformationszeit. Vor genau 500 Jahren lehnten sich die ländliche Bevölkerung und Teile des Bürgertums gegen die Fürsten und den Adel auf. Die Staatlichen Schlösser und Gärten machen den Aufstand des "gemeinen Manns" gegen die Obrigkeit in zahlreichen Monumenten zum Thema.
Vortrag von Prof. Dr. Helmut Flachenecker, Sonntag, 6. April, 14 Uhr, Residenzschloss Mergentheim. Für den Vortrag ist eine Anmeldung erforderlich: Tel.: (07931) 123060 oder an info@schloss-mergentheim.de. Ausstellung "1525. Der Deutsche Orden im Bauernkrieg", Sonntag, 6. April, bis Sonntag, 27. April im Residenzschloss. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10.30 bis 17 Uhr.