
Beim vierten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Würzburg am 27. und 28. März um 20 Uhr im Großen Saal der Musikhochschule Würzburg werden unter der Leitung von Rasmus Baumann Werke von Dvořák und Bruckner aufgeführt. Das Besondere: Der aus Boxberg stammende Cellist Florian Schmidt-Bartha spielt das Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104 von Antonín Dvořák.
Zu erleben ist er mit einem Cello von Secondo Bianchini aus Cremona. Meistercellos aus Cremona beeindrucken als handwerklich perfektes Musikinstrument. Besonders freuen darf man sich auf das träumerisch- schöne Duo des Cellisten mit der Solovioline im letzten Satz.
Florian Schmidt-Bartha bringt als preisgekrönter Solist alles mit, um den betörenden Klang des Cellos nachdrücklich zu entfalten. Schon mit zehn Jahren wurde er in die Frühförderung der Würzburger Musikhochschule aufgenommen und als Jungstudent von Annemarie Speermann und Orfeo Mandozzi unterrichtet. Er vervollständigte seine Studien bei David Geringas, Heinrich Schiff, Wolfgang Boettcher und Julian Steckel. Seine vielseitige Karriere als Solist und Kammermusiker führte in die großen deutschen und internationalen Konzertsäle, in denen er mit erstklassigen Orchestern bereits in jungen Jahren große Erfolge feierte. Nicht von ungefähr widmete ihm der Komponist Konstantin Heuer 2024 einen Zyklus für Cello und Klavier. Denn Schmidt-Bartha liegt die Neue Musik sehr am Herzen; seit Jahren steht er mit zeitgenössischen Tonkünstlern im Austausch.
Florian Schmidt-Bartha spielt außerdem beim Mozartfest Würzburg am Sonntag, 22. Juni, um 11 Uhr, im Fürstensaal der Residenz mit dem Düsseldorfer Klaviervirtuosen Severin von Eckardstein.