Der vor neun Jahren gegründete BRK-Helfer vor Ort (HvO) ist im vergangenen Jahr von der Integrierten Leitstelle in Würzburg über Funk 113 Mal zu Hilfeeinsätzen gerufen worden. Dies geht aus einem Bericht von Gruppenleiter Sebastian Dürrnagel hervor. Die Einsätze sind von 14 ehrenamtlichen Einsatzkräften aus den BRK-Bereitschaften Erlenbach, Marktheidenfeld sowie von der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Triefenstein im Schichtbetrieb abgearbeitet worden, schreibt Dürrnagel in seiner Einsatzstatistik 2024.
Der HvO wurde im vergangenen Jahr 23 Mal nach Homburg und 39 Mal nach Lengfurt gerufen. Zwölfmal mussten die Rotkreuzler nach Rettersheim fahren, 15 Mal schickte sie die Leitstelle nach Trennfeld. Zwölfmal befanden sich die Einsatzziele auf der Autobahn sowie auf Staats- und Gemeindestraßen im Bereich Triefenstein. Weitere Einsatzorte waren Radwege (1), die Bundeswasserstraße Main (1), der Klostersee in Trennfeld (1), das Waldbad in Lengfurt (4) sowie der Lengfurter Campingplatz (3) und das Zementwerk (2). Dreimal arbeitete man mit dem in Ochsenfurt stationierten Rettungshubschrauber Christoph 18 zusammen.
2024 musste der HvO 122 Menschen notfallmedizinisch versorgen. Die meisten Fälle hatten internistische Ursachen. Ferner mussten die Rotkreuzler einen Kreislaufkollaps, Herzinfarkte und Schlaganfälle "abarbeiten". Gruppenleiter Dürrnagel nennt in seinem Leistungsbericht weiter einen Herz-Kreislauf-Stillstand sowie schwere Verkehrsunfälle, Fahrradstürze und Betriebsunfälle, zu denen die BRK-Helfer vor Ort gerufen wurden.
Von: Günter Reinwarth (Presse Rotes Kreuz)