Drei schriftliche Anfragen wurden zur Zellinger Bürgersammlung vorab eingereicht. Am umfangreichsten war die zum Gebiet Gespringsbach. Teilflächen sind dort mit Seilen abgesperrt, weil der Pächter jede Fremdnutzung unterbinden will. Entlang des Baches war eigentlich einmal ein Spazierweg geplant, das ist laut Bürgermeister Stefan Wohlfart aufgrund strengerer Naturschutzbestimmungen aber nicht mehr machbar.
"Hat das noch einen Wert", lautete eine Anfrage zum Glockengeläut morgens um 6 Uhr vom Zellinger Torturm. Das gehöre irgendwie auch zu einem (akustischem) Ortsbild und zur Tradition, antwortete der Bürgermeister. Und dass er jahrelang auf Höhe des Retzbacher Kirchturms gewohnt habe: "Um Mitternacht schlägt die Glocke dort 28 mal, viermal für die volle Stunde und 24 mal für 24 Uhr."
Zum Thema Gartenabfälle kündigte der Bürgermeister an, dass es künftig zwei oder drei Termine zum Häckseln am Zellinger Bauhof geben werde. Auch an einen Container auf dem Wertstoffhof sei gedacht. Beim Straßenbelag in der Schlossgasse und dem Schlossgartenweg sind die Arbeiten noch nicht abgeschlossen.
In der Diskussion wurde gefragt, ob der Fußweg vom Billingshäuser Straße zum Bereich Lerlach nicht beleuchtet werden könnte. Das lehnte der Gemeinderat allerdings vor noch nicht allzulanger Zeit ab.
Wünsche gab es aus der Versammlung für Sitzplanken auf den Felsquadern am Zellinger Ture, eine bessere Pflege des Fußweges im Bereich Valentin-Bauer-Weg und eine "Einstiegsmöglichkeit" für Stand-Up-Paddler in den Main.