Am 28. März fand im Konzertsaal der Hochschule für Musik in Würzburg das 4. Sinfoniekonzert statt, das Musikliebhaber mit zwei herausragenden Werken der Romantik begeisterte. 35 Personen, darunter Musikschülerinnen und -schüler sowie Mitglieder folgten der Einladung des Fördervereins Musikschule Karlstadt und nahmen an der Fahrt teil, informiert die Stadt Karlstadt in einer Pressemitteilung.
Das Sinfoniekonzert wurde unter der Leitung von Rasmus Baumann präsentiert und das Philharmonische Orchester Würzburg bot ein Programm, das emotionale Tiefe darlegte. Den Auftakt bildete Antonín Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104, eines der bedeutendsten Werke für dieses Instrument. Solist Florian Schmidt-Bartha beeindruckte mit seiner Interpretation das Publikum und brachte die melancholischen und leidenschaftlichen Klänge des Cellos eindrucksvoll zur Geltung.
Im zweiten Teil des Abends erklang Anton Bruckners Sinfonie Nr. 2 c-Moll WAB 102 in der überarbeiteten Fassung von 1877. Diese „Pausensinfonie“, bekannt für ihre markanten Generalpausen und komplexen Themenstrukturen, entfaltete sich unter Baumanns präziser Leitung in ihrer ganzen Schönheit. Die vierten Sätze – vom Moderato bis zum kraftvollen Finale – zeigten Bruckners Meisterschaft in der symphonischen Gestaltung.
Das Konzert war laut Pressemitteilung ein musikalisches Highlight, das die Zuhörer zu anhaltendem Applaus und Begeisterung brachte. Dank des Fördervereins der Musikschule Karlstadt als Sponsor des Ausflugs war die Fahrt ein besonderes Erlebnis für alle Teilnehmer.