
"Ich kann nicht mehr, ich bin erschöpft!" - Dieses Gefühl möchte keiner beim Schwimmen empfinden. Doch zeigt die Anzahl der jährlichen Badeunfälle, dass nicht jeder seine Kräfte richtig einschätzen kann. Was dann tun? Mit dieser Problemstellung befasste sich die vierte Klasse der Grundschule Langenprozelten im Rahmen ihres Schwimmunterrichtes.
Die Schülerinnen und Schüler lernten zunächst, dass man sich in Rückenlage treiben lassen kann, um sich bei Ermüdung auszuruhen. Bianca Henze, Fachangestellte für Bäderbetriebe, zeigte anschließend die richtigen Griffe für das Transportschwimmen durch Schieben, das zur Anwendung kommt, wenn der Verletzte oder Ermüdete noch ansprechbar ist. Auch das Herausziehen über den Beckenrand erklärte und zeigte sie den Kindern, was diese in Partnerarbeit mit viel Eifer einübten.
Zur Verdeutlichung, dass eine Rettung im Alltag oft durch die getragene Kleidung erschwert wird, durften die Viertklässler schließlich in Schlafanzügen ins Wasser springen und die eingeübten Techniken anwenden, um sich gegenseitig zu retten.
Diese Schwimmstunde machte den Kindern nicht nur Spaß, sondern trägt hoffentlich auch zur Sicherheit im Wasser bei.
Von: Kathrin Kraft (Lehrerin, Grundschule Gemünden-Langenprozelten)