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Karlstadt
Karlstadt: Als Sand vom Grund des Mains geholt wurde
Bruno Six, heute 89 Jahre, arbeitete noch mit seinem Großvater in der Sandschöpferei. Warum dieses Gewerbe einen Niedergang erlebte.
Auf dieser Postkarte von 1953 sind links im Buhnenfeld die Schiffe von Michael Henneberger zu sehen: 'Gertrude', 'St. Michael' und das Baggerschiff.
Foto: Farb-Foto-Spies/Sammlung Claus Dürr | Auf dieser Postkarte von 1953 sind links im Buhnenfeld die Schiffe von Michael Henneberger zu sehen: "Gertrude", "St. Michael" und das Baggerschiff.
Karl-Heinz Haase
Karlheinz Haase
 |  aktualisiert: 08.02.2024 11:07 Uhr

Sand gilt heute als knappes Gut. Mit der weltweiten Bautätigkeit habe sich die Nachfrage innerhalb von 20 Jahren verdreifacht, so die UN. In einer Zeit, als noch maßvoller mit Sand umgegangen und weniger großzügig betoniert wurde, hat der Karlstadter Bruno Six (Jahrgang 1932) mit seinem Großvater die Sandbaggerei im Main betrieben. Der Mainsand hatte besondere Eigenschaften. "Der Beton aus Mainsand wird nicht so leicht vom Salz angegriffen", sagt Six. 

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