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Thüngen
Ist der Thüngener Kilianimarkt noch zu retten?
Regen Besuch gab es beim Thüngener Kilianimarkt im Juli letztmals im Jahr 2019 vor Beginn der Pandemie. Jetzt soll die Kombination mit dem Feuerwehrfest und einem Dorfflohmarkt für eine Belebung sorgen (Archivfoto).
Foto: Günter Roth | Regen Besuch gab es beim Thüngener Kilianimarkt im Juli letztmals im Jahr 2019 vor Beginn der Pandemie. Jetzt soll die Kombination mit dem Feuerwehrfest und einem Dorfflohmarkt für eine Belebung sorgen (Archivfoto).
Günter Roth
 |  aktualisiert: 28.03.2025 02:39 Uhr

Die Marktsonntage sind in Thüngen schon seit einiger Zeit ein echtes Sorgenkind, es finden sich immer weniger Fieranten und auch die potenziellen Kunden bleiben weg, sie kaufen eher online. Andererseits sind einige der Thüngener Firmen daran interessiert, die Möglichkeit der verkaufsoffenen Sonntage zu nutzen. Der Matthiasmarkt im Februar leidet meist unter winterlichen Temperaturen und auch der Kilianimarkt im Juli ist oft witterungsabhängig. Einzig der Kirchweihmarkt Ende September wird noch gut frequentiert.

Jetzt beschloss der Kulturausschuss der Marktgemeinde auf Vorschlag der neuen Marktleiterin Carolin Janke, den Kilianimarkt am 6. Juli in zwei andere Aktionen zu integrieren: dem jährlichen Feuerwehrfest und einem neuen Dorfflohmarkt.

Auf diese Weise wird die Bewirtung der Besucherinnen und Besucher gesichert, denn die Feuerwehr wird dies anlässlich ihres eigenen Sommerfestes am Samstag, 5. Juli, und am Kilianisonntag, 6. Juli, übernehmen. Als Besonderheit wird am Sonntag eine Hüpfburg aufgebaut. Neu wird der zusätzliche Dorfflohmarkt sein, bei dem jedes Anwesen in Thüngen seinen Hof oder seine Garage aufmachen kann, um Kunst und Krempel anzubieten. Dazu gibt es allerdings einige Vorgaben zu beachten: Anmeldeschluss ist der 1. Juni bei der Marktleiterin Janke, die Anmeldegebühr beträgt pauschal 10 Euro für Werbung sowie Flyer und in den einzelnen Ständen oder Grundstücken darf keine Bewirtung erfolgen.

Maibaumfest und Musiksommernacht

Als nächstes Ereignis steht aber in Thüngen erstmal die traditionelle Aufstellung des Maibaums an. Der Festbeginn ist auf 14 Uhr angesetzt, die Bewirtung übernimmt der Förderverein der Grundschule mit Getränken, Bratwürsten sowie Kaffee und Kuchen. Die Aufstellung des Maibaums um 14.30 Uhr obliegt den bewährten Kirchweihburschen. Ab 15 Uhr unterhalten der Männergesangverein, der Posaunenchor und die Kindertagesstätte.

Die Musiksommernacht hat mittlerweile in der Gemeinde einen festen Platz, sie wird in diesem Jahr am 12. Juli auf dem Planplatz sein. Das musikalische Programm soll wieder von musikalischen Beiträgen aus der näheren Umgebung gestaltet werden. Zur anschließenden Unterhaltung von 21 bis 23.55 Uhr ist die Band "Backyard" engagiert, Festbeginn ist um 18 Uhr. Die Bewirtung übernimmt diesmal der FC Thüngen.

Entsprechend dem jüngst gefassten Gemeinderatsbeschluss werden demnächst Kühlschränke, Sonnenschirme und Zelte für Ortsfeste angeschafft. Dies soll in enger Abstimmung mit den hiesigen Vereinen geschehen und einen passenden Ausgleich ermöglichen.

Dem Kulturausschuss gehören in Thüngen nicht nur Vertreter des Gemeinderats, sondern auch der örtlichen Vereine und Organisationen an.

Regen Besuch gab es beim Thüngener Kilianimarkt im Juli letztmals im Jahr 2019 vor Beginn der Pandemie. Jetzt soll die Kombination mit dem Feuerwehrfest und einem Dorfflohmarkt für eine Belebung sorgen.
Foto: Günter Roth | Regen Besuch gab es beim Thüngener Kilianimarkt im Juli letztmals im Jahr 2019 vor Beginn der Pandemie. Jetzt soll die Kombination mit dem Feuerwehrfest und einem Dorfflohmarkt für eine Belebung sorgen.
 
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