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Erlenbach
In Erlenbach stürzten während des Krieges drei Flugzeuge ab
Heimatforscher Kurt Schüll recherchiert seit vielen Jahren zu Ereignissen in der Region, um die Opfer vor dem Vergessen zu bewahren. Nun kann er über drei weitere Fälle berichten.
Ein Flugzeug des Typs He 111-H. Beim Absturz in Erlenbach sind Bug und Rumpf bis auf wenige Gestell- und Rahmenteile bei Temperaturen um die 1000 Grad Celius verbrannt
Foto: Archiv Kurt Schüll | Ein Flugzeug des Typs He 111-H. Beim Absturz in Erlenbach sind Bug und Rumpf bis auf wenige Gestell- und Rahmenteile bei Temperaturen um die 1000 Grad Celius verbrannt
Susanne Feistle
 |  aktualisiert: 08.02.2024 14:26 Uhr

In den ersten Kriegsjahren war in unserer Heimat ein häufiger militärischer Flugverkehr zu beobachten, sagt Kurt Schüll. Versorgungsflüge, Überführungsflüge und Übungsflüge waren an der Tagesordnung. Die Fliegerhorste Giebelstadt, Würzburg und Wertheim wurden von vielen für Starts und Landungen genutzt, weiß der Marktheidenfelder. Luftkämpfe über unseren Dörfern gab es 1940/41 so gut wie gar nicht, obwohl 1940 bereits die Engländer deutsche Städte bombardierten. Abstürze gab es freilich schon damals, unter anderem bei Erlenbach.

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