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Hofstetten
BI Wasser überwacht fristgerechten Rückbau der Brunnen
Walter Christof mit der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft in der BI Wasser Hofstetten zusammen mit dem Vorsitzenden Ferdinand Heilgenthal (rechts) und seinem Stellvertreter Reiner Mehrlich (links).
Foto: Sandra Fella | Walter Christof mit der Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft in der BI Wasser Hofstetten zusammen mit dem Vorsitzenden Ferdinand Heilgenthal (rechts) und seinem Stellvertreter Reiner Mehrlich (links).
Bearbeitet von Lena Bayer
 |  aktualisiert: 19.10.2020 10:30 Uhr

Zur turnusmäßigen Jahresversammlung begrüßte Vorsitzender Ferdinand Heilgenthal zwei Dutzend Mitglieder im ASV-Sportheim. „Es war ein ruhiges Vereinsjahr, was nicht heißt, dass wir untätig sind“, sagte Heilgenthal. Neben den Vorstandssitzungen würden die Kontakte zum Landratsamt und zum Wasserwirtschaftsamt gepflegt. Die brauche es, um sicher zu stellen, dass es bei den rechtsgültigen Beschlüssen zum Rückbau der Tiefbrunnen auf der Gemarkung des Gemündener Stadtteils Hofstetten bleibe, heißt es in einer Pressemitteilung.

Demnach müsse der seit einigen Jahren zum Kommunalunternehmen der Stadt Würzburg zählende Zweckverband Fernwasserversorgung Mittelmain bis 2022 die Brunnenanlagen mit allen Umweltauflagen zurückgebaut haben. Der Vorsitzende wies auf ein älteres Antwortschreiben des Zweckverbandes hin, wonach dieser sich ab 2020 wieder mit dem Thema befassen würde: „Das müsste ja jetzt sein. Wir werden das aufmerksam beobachten“, so Heilgenthal.

Nach der Wahl wieder vorstellig werden

Er merkte auch an, dass sich nach der Kommunalwahl bei der Verbandsführung personell einiges ändern wird. So werden beispielsweise der Vorstandsvorsitzende, der Würzburger Landrat Eberhard Nuß, sein Stellvertreter, der Rodener Bürgermeister Otto Dümig und der Verbandsrat „kraft Amtes“, Main-Spessart-Landrat Thomas Schiebel, bei der Kommunalwahl im März nicht mehr kandidieren. Man wird laut Mitteilung sehen, wie die neue Führung und die Zuständigkeiten dann aussehen und dann wieder vorstellig werden, um die neuen Führungspersonen an ihre Verpflichtungen zu erinnern. In diesem Zusammenhang ist es von Bedeutung, an der nächsten öffentlichen Verbandsversammlung in Würzburg teilzunehmen, „denn so langsam müssten ja dort die Mittel für den Rückbau eingestellt werden“, sagte der Vorsitzende.

Zum Schluss der Versammlung wurde unter dem Beifall der Anwesenden der seit Jahrzehnten für die Bürgerinitiative engagierte Vereinskassier Walter Christof zum Ehrenmitglied ernannt. Heilgenthal würdigte seine Zuverlässigkeit und seinen Einsatz, mit dem er unter anderem die Mitliederzahl enorm gesteigert hat. Veränderungen wie Systemumstellungen und die Euro-Einführung wurden von ihm souverän erledigt. Er erinnerte an die weiteren Verdienste Christofs für die Dorfgemeinschaft, als langjähriger Feuerwehrkommandant und Vorsitzender der Jagd- und Schäfereigenossenschaft und als Helfer für alle Vereine, nicht nur wenn es galt, einen Sicherungskasten oder eine Beleuchtungsanlage zu installieren.

 
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