Ein betrunkener Mann störte Reisende in einem Regionalexpress und musste den Zug daraufhin in Gemünden verlassen. Weil er sich auch anschließend nicht beruhigte und die Beamten angriff, musste er in Gewahrsam genommen werden.
Am Donnerstagabend (30. September) fuhr ein 43-Jähriger von Würzburg aus mit einem Regionalexpress in Richtung Aschaffenburg. Da der offensichtlich stark alkoholisierte Mann in dem Zug herumschrie, gegen die Wände schlug und dabei zeitweise ein kleines Taschenmesser in der Hand hielt, alarmierte das Zugpersonal die Polizei gegen 18 Uhr. Glücklicherweise befand sich in dem Zug ein Polizeibeamter, der als Reisender unterwegs war und den Mann in Schach halten konnte.
Am Bahnhof in Gemünden warteten dann die alarmierten Beamten der Landespolizei auf den Mann und nahmen ihn in Gewahrsam. Die Bundespolizei übernahm anschließend den Transport zur Dienststelle nach Würzburg. Dagegen wehrte sich der 43-Jährige jedoch vehement, weshalb er gefesselt werden musste.
Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von rund 3,4 Promille. Am späten Abend wurde der Mann von seinen Verwandten auf der Dienststelle abgeholt. Ermittlungen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden eingeleitet.