
Neuer Name, neuer Vorstand, neue Adresse: Der Verein Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) Kitzingen heißt künftig SoLaWi Kitzingen-Würzburg e.V. Damit soll das gesamte Aktionsgebiet abgebildet werden und sich alle Mitglieder wiederfinden können. Denn vom Vereinssitz und Gartengelände Storchwiesenweg 3 in Kitzingen aus werden mittlerweile acht Gemüse-Abholdepots betrieben, zwischen Volkach, Markt Einersheim, Würzburg und bis nach Giebelstadt.
Im Vorfeld der Jahresversammlung waren umfangreiche Umstrukturierungen in die Wege geleitet worden. Ackerflächen der Etwashäuser Gärtnerei Gahr wurden gepachtet und eine Gemüsegärtnerin angestellt, damit der Verein solidarische und biologische Landwirtschaft künftig in Eigenregie betreiben kann. Der Vorstand wurde erweitert, um die zahlreichen Aufgaben und Ökologie basierten Projekte besser zu verteilen. Dem Initiator des Vereins SoLaWi Kitzingen-Würzburg, Erich Gahr konnte folglich knapp sechs Jahre nach der Gründung und enormem Engagement in der Aufbauarbeit mit großem Applaus eine "altersgemäße Entlastung" versprochen werden. Zur wichtigsten Aufgabe wird nun, den Kreis der aktuell 93 Ernteteiler zu erweitern, um der Gärtnerin eine Vollzeitstelle bieten zu können und das Preis-Leistungs-Verhältnis für die Ernteteiler nach all den Investitionen wieder zu verbessern.
Die Aufgabe angenommen haben Sigrid Paravac und Patrick Bahns als erste und zweiter Vorsitzende. Georg Theisen und Maja Schmidt waren nicht mehr angetreten, wobei Theisen sich künftig im erweiterten Vorstand engagiert und den Arbeitskreis Infrastruktur, Technik und IT betreut. Viktor Trapp übernimmt das für die Öffentlichkeitsarbeit und Valerie Kantelberg die Themen Agroforst und Streuobst. Die Konstante seit der Vereinsgründung ist Schatzmeister Thomas Rödl. Infos unter www.solawi-kitzingen.de
Von: Antje Roscoe (AK Öffentlichkeitsarbeit SoLaWi Kitzingen-Würzburg e.V.)