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Neuses am Berg
Reservisten suchen einen neuen Vorsitzenden
Ehrungen des Bayerischen Soldatenbundes: Vorsitzender Wilhelm Köhler und sein Stellvertreter Thomas Henneberger (rechts) ehrten (von links): Martin Keller, Johannes Köhler, Katja Henneberger, Jürgen Köhler und Gerd Köhler.
Foto: Gerhard Bauer | Ehrungen des Bayerischen Soldatenbundes: Vorsitzender Wilhelm Köhler und sein Stellvertreter Thomas Henneberger (rechts) ehrten (von links): Martin Keller, Johannes Köhler, Katja Henneberger, Jürgen Köhler und Gerd ...
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 03.04.2025 14:03 Uhr

Die Jahreshauptversammlung der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Neuses am Berg (SRK) nahm für den Bereich des Verbandes der Reservisten der deutschen Bundeswehr (VdRBw) einen anderen Verlauf als sich Vorsitzender Wilhelm Köhler vorgestellt hatte.

Er und Ehefrau Maria wollten nach 28 Jahren im Vorstand bei Neuwahlen nicht mehr kandidieren. Stellvertreter Thomas Henneberger und Schriftführer Volker Drescher wollten weitermachen. Obwohl zwei Drittel der Mitglieder anwesend waren fand sich niemand bereit Köhlers Nachfolge anzutreten. Wahlleiter Gerhard Bauer musste es bei einer Rumpfwahl belassen, denn es gab auch niemanden, der als Kassier oder Beisitzer fungieren wollte. In Kürze soll ein Nachwahlversuch gestartet werden.

Für die Mitglieder im bayerischen Soldatenbund (BSB) standen keine Wahlen an, Köhler und Henneberger hatten jedoch zahlreiche Ehrungen vorzunehmen.

Köhler berichtete zunächst die Kameradschaft zähle derzeit 83 Mitglieder, teilweise in Doppelmitgliedschaften. Die Mitarbeit in der Weinfestgesellschaft ergab einen ansehnlichen Erlös, der in die Arbeit der Kameradschaft einfließt. Die im Vorjahr vereinbarten Stammtische krankten oft an mangelndem Zuspruch. Eine positive Kassenentwicklung stellte auch Kassenfrau Katja Henneberger für den BSB-Bereich vor.

Die SRK erwies sich im übrigen als zuverlässige Kameradschaft bei der alljährlich Sammlung für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge und steigerte ihr Sammelergebnis erneut auf jetzt 885 Euro. Dafür sprach Gerhard Bauer Dank und Anerkennung des Volksbundes aus. Er bedauerte, dass sich die Arbeit des Volksbundes, obwohl im Auftrag der Bundesrepublik und mit öffentlichen Mitteln im Einsatz, nur geringfügig in den Medien niederschlage. So sei über das Auffinden, Bergen und Umbetten des einmillionsten Gefallenen seit der Wende auf einem litauischen Soldatenfriedhof kaum etwas zu lesen gewesen.

Ehrungen für den BSB: Verdienstorden in Bronze: Katja Henneberger; 30 Jahre: Jürgen Köhler; 25 Jahre: Romando Berthold, Anita Knorr, Gerd Köhler, Benni Schrenk, Sabine Senft; 20 Jahre: Martin Keller, Ulrike Keller, Johannes Köhler, Conny Stahl.

Von: Gerhard Bauer (BSB-Pressebeauftragter)

 
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