
"Auf die Würde fertig los". Schon am 16. März begingen die evangelischen und katholischen Christen in Mainstockheim diesen Misereor-Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche St. Gumbert mit Pfarrerin Doris Bromberger und Pfarrer Gerhard Spöckl.
Das Beispielland für Misereor ist dieses Mal Sri Lanka (früher Ceylon), ein großer Inselstaat im Indischen Ozean. Im Hochland Sri Lankas leben viele Familien seit Generationen in beengten Siedlungen am Rande großer Teeplantagen – ein Leben geprägt von Armut und Perspektivlosigkeit. Viele der Männer und Frauen sind selbst nicht mehr als Teepflücker*innen tätig, die Plantagen können sie trotzdem nicht verlassen: Ihnen fehlen Ausweise, Startkapital oder Land, auf dem sie ein neues Zuhause errichten könnten. Der Zugang zu Gesundheitsversorgung oder höherer Bildung ist schlecht, es fehlt an Perspektiven. Dazu informierte Pfarrer Spöckl. Dank der Caritas Sri Lanka-Sedec finden die Menschen eine neue Perspektive mit Schulungen und finanziellen Starthilfen.
Dazu machte Pfarrerin Bromberger bei ihrer Predigt aufmerksam, dass Jesus der Frau, die wegen Ehebruchs zum Tode verurteilt werden sollte, ihre Würde zurückgab, weil er als einziger direkt mit ihr sprach.
Beim Fastenessen im Zang-Haus hatte Stefan Gernert wieder die Vorbereitung mit einem gemeinsamen Team übernommen. Offizielle Dankesworte gab es von Werner Zürlein, Vertrauensmann der evangelischen Gemeinde.
Von: Josef Gerspitzer (Gemeindeteam Mainstockheim St. Gumbert)