Vor Kurzem fiel der Startschuss für das neue Drogenpräventionsprojekt „Flashback“, das ab Sommer für Schulen im Landkreis Kitzingen angeboten wird. Gemeinsam hatten Landrätin Tamara Bischof und Polizeipräsident Gerhard Kallert Schulleiter sowie die Suchtpräventionsbeauftragten der Schulen zu dieser Auftaktveranstaltung ins Landratsamt Kitzingen eingeladen, heißt es in einer Pressemitteilung.
Landrätin Tamara Bischof berichtete aus der Arbeit verschiedener Stellen des Landratsamts, wie dem Gesundheitsamt. Den Erfahrungen der Mitarbeiter nach, habe der Konsum von Cannabis bei Jugendlichen wieder dramatisch zugenommen, außerdem berichten die Mitarbeiter, die direkt mit Schulklassen in Kontakt kommen, dass das Wissen der Schüler über Suchtmittel extrem unterschiedlich sei und man hier unbedingt ansetzen müsse. Bischof erinnerte auch an bereits durchgeführte Projekte wie die Sicherheitspartnerschaft, die seit vielen Jahren zwischen Polizei, Jugendamt und Gemeinden besteht und die Aktion „Halt - Hart am Limit“ bezogen auf Alkohol oder „PiT – Prävention im Team“, unter anderem bezogen auf Mobbing.
„Anlass für das verstärkte gemeinsame Engagement im Bereich der Drogenprävention an Schulen sind einerseits die stark angestiegenen Fallzahlen von konsumierenden Jugendlichen, die mit Drogendelikten bei der Polizei aufgefallen sind“, so Polizeipräsident Kallert. „Besonders Cannabis und die so genannten Legal Highs, also Kräutermischungen und Badesalze, spielen hierbei eine zunehmende Rolle", so Kallert weiter.
Er sei sehr dankbar, dass nun auch im Landkreis Kitzingen das Drogenpräventionsprojekt Flashback gemeinsam mit der Polizei startet, das schon seit einigen Jahren in Schweinfurt erfolgreich praktiziert wird. Ziel sei es dabei, Jugendliche an den Schulen zu erreichen, bevor sie erstmals konsumieren und sie durch Fachleute über "Cannabis und Legal Highs“ und über das Thema „Sucht“ allgemein zu informieren.