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Marktbreit
„Dragons“ gewinnen Regionalentscheid
Das erfolgreiche Dragons-Team (von links) Maia Brieg, Tara Weigl, Liam Müller, Valentin Hemm, Fabian Markert, Paul Sammet, Nickolai Fahmer und Christian Egly.
Foto: Ullrich Groh | Das erfolgreiche Dragons-Team (von links) Maia Brieg, Tara Weigl, Liam Müller, Valentin Hemm, Fabian Markert, Paul Sammet, Nickolai Fahmer und Christian Egly.
Pressemitteilung
 |  aktualisiert: 03.03.2022 02:25 Uhr

Dieses Jahr war (wieder) alles anders in der First-Lego-League! Nachdem die "Dragons" von der Roboterwerkstatt des Gymnasiums Marktbreit letztes Jahr nicht antreten konnten, war das Team sehr froh, dass es heuer wieder einen Wettbewerb geben sollte: Alles sollte sich um den weltweiten Transport von Gütern drehen. Dann kam allerdings die Absage des Regionalentscheids Würzburg. Immerhin wurde dem Team ein Ersatzstartplatz in der Region Obrigheim zugesprochen. Aber es dauerte nicht lange, bis auch dieser pandemiebedingt infrage gestellt wurde – und so wurde aus der Live-Veranstaltung, der die Dragons entgegenfieberten, immerhin noch ein virtueller Wettkampf, dem sich das Team stellte.

Die Teilwettbewerbe wurde per Videoaufnahmen vorbereitet und anschließend in mehreren Videokonferenzen durchgeführt. So traten die Dragons gegen neun Teams aus Baden-Württemberg an. Neue Region, neues Format, … Riesenerfolg! Im Bereich "Grundwerte/Teamwork" erreichten die Dragons ganz knapp mit nur einem Punkt Abstand den zweiten Platz. Auch im "Robot-Game" musste sich das Team nur gegen einen Kontrahenten geschlagen geben. In der "Forschung" konnte dann allerdings auf breiter Front gepunktet werden: die Idee, mehrere bereits bekannte und auch etablierte Lösungen zum Gütertransport per Schiff zu kombinieren, überzeugte die Jury – nicht zuletzt wegen des professionell gestalteten Vortrags des Teams. So erreichten die Dragons hier den ersten Platz. Nicht minder überzeugend war das "Roboter-Design": ausgefeilte Mechanik, die in den letzten Jahren immer wieder optimiert wurde, die Verwendung verschiedenster Methoden (Zahnräder und -stangen, Seil- und Kettenantriebe, pneumatische Bauteile, ein integriertes Getriebe zur Erhöhung der Antriebsmöglichkeiten der beiden Zusatzmotoren und nicht zuletzt der modulare Aufbau des gesamten Roboters) sowie die innovative Programmierung in Java begeisterten die Juroren derart, dass auch hier der erste Platz vergeben wurde. Die in diesem Jahr das erste Mal verwendete Java-Programmierung überzeugt die Jury sogar derart, dass sie dem Team zusätzlich noch den "MPDV-Preis für die beste Programmierung" verlieh.

Alles in allem konnten die Dragons so verdient den Gesamtsieg erringen und als Champion der Region Obrigheim den Wettbewerb abschließen. Damit verbunden ist die Qualifikation für die nächste Runde, in der es Anfang Mai in Frankfurt gegen die Sieger aus 16 weiteren Regionalentscheiden gehen wird – vielleicht wird es dann sogar für das Finale in Paderborn reichen!

Von: Ullrich Groh (Lehrer, Gymnasium Marktbreit)

 
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