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Albertshofen
Die Genossen dies- und jenseits des Mains wollen fusionieren
Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Albertshofen votierten in der Hauptversammlung einstimmig für eine Fusion mit dem Mainstockheimer Genossen.
Foto: Hartmut Hess | Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Albertshofen votierten in der Hauptversammlung einstimmig für eine Fusion mit dem Mainstockheimer Genossen.
Hartmut Hess
 |  aktualisiert: 01.04.2025 02:36 Uhr

"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt", kommentierte Günter Hendricks, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Albertshofen, eine kürzliche Sitzung des Unterbezirks. Zwei dachten in die gleiche Richtung, denn die Ortsvereine Albertshofen und Mainstockheim gehen künftig gemeinsame Wege. In der Jahresversammlung des Ortsvereins Albertshofen vernahm der Mainstockheimer Vorsitzende Maurice Then die klare Botschaft der Bereitschaft zur Fusion. Die Anwesenden votierten einstimmig dafür.

Günter Hendricks hatte vergangenes Jahr als Übergangs-Vorsitzender die Verantwortung übernommen und es fand sich kein Nachfolger. Auch in einer weiteren Versammlung des Ortsvereins tat sich keine Nachfolgelösung auf und in der Folge kamen die Gedanken, mit den Mainstockheimern zusammenzugehen. Jenseits des Mains fiel der Vorschlag auf fruchtbaren Boden und jetzt soll sich eine Ehe auf Augenhöhe zweier gleich großer Ortsvereine von jeweils rund 20 Mitgliedern ergeben.

"Wir haben die gleichen Sorgen", betonte Hendricks eine Gemeinsamkeit der Partner dies- und jenseits des Mains. Maurice Then machte deutlich, dass in absehbarer Zeit eine Fusionsversammlung stattfinden und darüber befunden wird, ob beide Orte künftig wie Distrikte behandelt werden. Laut Then gebe es auch in Mainstockheim keine Abneigung zum Zusammengehen. Denn heutzutage wird es allerorten schwieriger, Personen für Vorstandsposten begeistern zu können.

Rückblick auf die Projekte der Vergangenheit

Vizebürgermeister Klaus Richter referierte über die Arbeit im Albertshöfer Gemeinderat und erinnerte an den Slogan der vergangenen Kommunalwahl "Gutes erhalten – Neues gestalten". Dementsprechend hätten die Genossen manches bewirken können. Richter ging auch auf laufende Projekte wie den Rathausvorplatz, die Teilsanierung des Rathausgebäudes und die Sanierung des ehemaligen Sparkassen-Gebäudes ein.

Letztmals wählten die Albertshöfer in der Versammlung eigene Delegierte zur Unterbezirksversammlung mit Gerhard Uhl, Peter Reuther und Ludwig Wirth. "Das war wohl unser letzter Familiennachmittag", meinte Hendricks im Blick zurück, da die Resonanz zur Veranstaltung noch weiter rückläufig war.

Weitere Veranstaltungen waren das Sommerfest und die Secco-Probe. Derweil kam die Rosenaktion im vergangenen Jahr nicht mehr zustande. Kassier Herbert Kutschera ging auf die Finanzlage ein und bilanzierte ein kleines Plus.

 
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