
Es grünt und blüht am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kitzingen (AELF). Die Mitarbeiter setzen sich seit Jahren für ein umweltfreundliches Außengelände ein, das Pflanzen und Tieren zugute kommt. Dafür ist das AELF jetzt in München erneut ausgezeichnet worden. Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber übergab die Auszeichnung "Blühender Betrieb" an Behördenleiter Gerd Düll, heißt es in einer Pressemitteilung des AELF, der folgende Informationen entnommen wurden.
Bereits seit 2013 wird auf dem Außengelände in Kitzingen Wert auf ökologische Gesichtspunkte gelegt. So werden beispielsweise die Wiesenflächen nur noch ein- bis zweimal pro Jahr gemäht und es wurden ein Wildbienenhotel und eine Trockensteinmauer errichtet.
Momentan sind rund die Hälfte der Freiflächen als naturnahe Blühflächen gestaltet. In den angelegten Beeten sind jedes Jahr zahlreiche Erdbienen zu beobachten, die ihre Brutgänge im Boden anlegen. Neben Blühflächen und Obstbäumen befinden sich auf dem Gelände auch neu gepflanzte, zukunftsfähige Klimabäume, die auch mit zunehmender Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Darüber hinaus wurden Vogel-Nistkästen angebracht.
Damit auch andere von der Auszeichnung und dem Fachwissen am AELF profitieren können, veranstaltet das Bayerische Umweltministerium in Kooperation mit dem AELF am 7. Mai 2025 einen "Praxistag Blühender Betrieb". Der Aktions-Nachmittag richtet sich an Unternehmen sowie öffentliche und soziale Einrichtungen, die ihre Freiflächen naturnah und insektenfreundlich gestalten möchten. Neben verschiedenen Vorträgen zu Biodiversität und Insekten findet auch ein Rundgang über das Gelände des AELF statt, um zu sehen, wie die praktische Umsetzung aussehen kann.
Anmeldung für den Praxistag auf der Homepage www.bluehpakt.bayern.de bis zum 25. April.
