
Seinen Vorstand neu gewählt beziehungsweise im Amt bestätigt hat der Verein "Unser Steigerwald". Wie dessen Pressereferentin Sabine Weinbeer per Pressetext informiert, sehe sich der Verein gerade auch durch den Klimawandel darin bestätigt, "dass der Steigerwald keine weiteren ungenutzten Großschutzgebiete braucht, sondern eine verantwortungsvolle Bewirtschaftung und weiteren Umbau zum klimaresistenten Zukunftswald". Dieses Zitat und folgende Informationen sind der Pressemitteilung des Vereins entnommen.
Die drei im Amt bestätigten Vorsitzenden Gerhard Eck, Oskar Ebert und Heinrich Thaler halten den Verein nach 17 Jahren für so wichtig wie eh und je. 3500 Mitglieder hat der Verein aktuell, so Ebert und Eck im vorgelegten Tätigkeitsbericht.
Zwei anstrengende Jahre lägen hinter den Verantwortlichen und Mitgliedern, sagte Oskar Ebert. Im Vorfeld der Landtagswahlen hätten mehrere Umweltverbände eine "Großoffensive“ angekündigt, bei der immer wieder auch mit falschen Aussagen und fragwürdigen Umfragen gearbeitet worden sei, heißt es in dem Pressetext weiter. "Unser Steigerwald" habe mit zahlreichen Pressemitteilungen darauf reagiert und sehr begrüßt, dass sich sowohl Ministerpräsident Markus Söder als auch sein Stellvertreter Hubert Aiwanger bei Besuchen in Rauhenebrach klar gegen einen Nationalpark positionierten. Zudem habe der Verein zahlreiche Informationsstände angeboten, beispielsweise beim Waldtag in Scheinfeld.
Bei den Wahlen gab es keine Neuerungen: Neben den drei Vorsitzenden Gerhard Eck, Oskar Ebert und Heinrich Thaler gehören Kassier Burkhard Wengel, die Schriftführerinnen und Pressereferentinnen Ute Müller und Sabine Weinbeer sowie Mitgliederbetreuer Albrecht Ruß und acht Beisitzer zur Vorstandschaft. Weitere Mitglieder arbeiten in Arbeitskreisen mit.
Über die Ergebnisse der letzten Waldinventur und die daraus abgeleitete künftige Bewirtschaftung berichtete die neue Leiterin des Forstbetriebs Ebrach, Barbara Ernwein. Sie erläuterte, dass in den zehn Jahren seit der letzten Waldinventur, also von 2013 bis 2023 im Forstbetriebsbereich 1,05 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen wurden. Der neue Waldwirtschaftsplan sehe nun vor, vom jährlichen Zuwachs von 130.000 Festmetern 90.800 Erntefestmeter zu nutzen. Den Abend ergänzte ein zweites Referat von Willi Rößner.