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Landkreis Haßberge
Streuobstexkursion und Obstsortenbestimmung mit Verkostung in Königsberg und Kleinmünster
Gerade für Familien ist die Streuobstexkursionen mit Pomologe Wolfgang Subal ein besonderes Naturerlebnis. Hier die Teilnehmer 2022 in den Streuobstbeständen am Schafthof in Königsberg.
Foto: Johannes Bayer | Gerade für Familien ist die Streuobstexkursionen mit Pomologe Wolfgang Subal ein besonderes Naturerlebnis. Hier die Teilnehmer 2022 in den Streuobstbeständen am Schafthof in Königsberg.
Bearbeitet von Michael Mahr
 |  aktualisiert: 24.09.2023 02:56 Uhr

Zum zwölften Mal veranstaltet der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge zusammen mit dem Bund Naturschutz Ebern am Freitag, 6. Oktober, von 14 bis 16 Uhr eine Exkursion zur Obstsortenbestimmung. Treffpunkt ist um 14 Uhr der Parkplatz des TV Königsberg am Buchweg, berichtet das Landratsamt in einer Pressemitteilung, der folgende Informationen entnommen sind.

„Es gibt kaum eine bessere Gelegenheit als diese Wanderung, um Einblicke in die Sortenvielfalt von Äpfeln und Birnen zu erhalten, die bereits seit vielen Jahrzehnten vor unserer Haustür wachsen, ganz regional. Viel zu schade, würden wir sie vergessen“, wird Kreisfachberater Guntram Ulsamer zitiert. Deswegen kommt der ausgewiesene Obstsortenkenner Wolfgang Subal aus Heidenheim und führt wie in den vergangenen Jahren durch Obstbaumbestände. Subal weiß die Namen vieler alter Apfel- und Birnensorten, die andere oft nur noch aus Geschichten der Älteren kennen. Umso größer die Freude, diese alten Schätzchen und ihre Besonderheiten in der eigenen Heimat wiederzuentdecken, so Ulsamer.

Im Anschluss an die Wanderung wird die Exkursion in Kleinmünster auf dem Hof der Familie Fallenbacher fortgeführt. Hier bestimmt Subal mitgebrachtes Obst. Dazu sollten pro Sorte jeweils mindestens fünf typische, unbeschädigte Früchte mit Stiel eingepackt werden. Die Geschmacksvielfalt der Streuobstsorten kommt auf den Tisch, man kann sich nach Herzenslust durch die heimischen Schätze in allen erdenklichen Varianten probieren. Je nach Entdeckungslaune kommt man von den frischen Früchten, Apfelgelee und Birnenlatwerge über herrlichen Apfelplotz aus dem Backhaus zu Fruchtpapier wie in längst vergangenen Zeiten oder probiert vom frisch gekelterten Apfelsaft, dem jungen Apfelessig oder der unglaublich satten Apfelessenz.

Die Veranstaltung soll dazu beitragen, die alten Bäume zu bewahren und die richtigen,  jungen Bäume mit den robusten, alten Sorten zu pflanzen.

Anmeldungen, auch kurzfristig, beim Verband unter E-Mail: gartenbau@hassberge.de, Tel.: (09521) 942621 oder bei Christina Fallenbacher, Tel.: (0170) 1636846, E-Mail.: c.fallenbacher@gmx.net.

 
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