In der Jahreshauptversammlung des Kreisverbands der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP) Haßberge wurde Stefan Zettelmeier erneut als erster Vorsitzender bestätigt und ist damit der Vorsitzende mit der längsten Amtszeit in der über 30-jährigen Geschichte des Kreisverbands, wie es im Presseschreiben heißt, dem auch folgende Informationen entnommen sind.
Zettelmeier hob die Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor, darunter die Gründung des "Bündnis Demokratie Haßberge" als Reaktion auf rechtsextreme Tendenzen im Landkreis. Die ÖDP beteiligte sich an Mahnwachen für Demokratie und am Holocaust-Gedenktag in Haßfurt. Zudem positionierte sich der Kreisverband mit einem Infostand neben der AfD, um demokratische Alternativen aufzuzeigen. Der Kreisverband engagierte sich auch bei Fachvorträgen. Exkursionen führten in eine Korbflechtwerkstatt und ein Energieplushaus.
Politisch setzte sich die ÖDP bei Petitionen und der Europawahl ein, wo sie ihr Mandat verteidigen konnte. Ein Antrag zusammen mit dem Linken Bündnis Haßberge, die Zuschüsse für den Verkehrslandeplatz Haßfurt zugunsten der Haßberg-Kliniken umzuleiten, wurde ebenfalls gestellt. Thomas Ort wurde für 30 Jahre Engagement geehrt und präsentierte die neugestaltete Homepage des Kreisverbands.
Die Neuwahlen bestätigten Zettelmeier als Vorsitzenden, Thomas Ort als Stellvertreter, Schatzmeister bleibt Dieter Sauer, Schriftführerin Bettina Sapper. Beisitzer sind Rainer Baumgärtner (Zeil), Martin Bathon (Wonfurt), Bernhard Zettelmeier (Stettfeld), Jürgen Werner (Zeil) und Frank Sczesny (Haßfurt). Zu Kassenprüfern wurden Renate Schneider und Stefan Rippstein bestimmt, als Delegierte für den Landesparteitag Dieter Sauer, Jürgen Werner sowie Stefan und Bernhard Zettelmeier.